Wahlergebnis 2024
Gerhard Seemann wird Bürgermeister von Pichl bei Wels
- Am 14. Januar wurde in Pichl gewählt. ÖVP-Kandidat Gerhard Seemann (re.) setzte sich gegen SPÖ-Kandidat und Altbürgermeister Franz Scheiböck (li.) durch.
- Foto: Scheiböck/Seemann
- hochgeladen von Philipp Paul Braun
Gerhard Seemann (ÖVP) hat sich bei der Bürgermeisterwahl in Pichl bei Wels mit 878 zu 667 Stimmen gegen Altbürgermeister Franz Scheiböck (SPÖ) durchgesetzt. Scheiböck war im vergangenen Jahr zurückgetreten und ließ es nun auf die Direktwahl ankommen.
PICHL/WELS. Gerhard Seemann (ÖVP) holte bei der Bürgermeisterwahl in Pichl bei Wels am Sonntag dem 14. Jänner 2024 56,8 Prozent der Stimmen und gewinnt die Wahl damit gegen Franz Scheiböck (SPÖ).
„Herzliche Gratulation an Gerhard Seemann und sein Team zur erfolgreichen Wahl und zu 56,8 Prozent Zustimmung. Gerhard Seemann hat in den letzten Monaten als amtsführender Vizebürgermeister bereits bewiesen, dass er für Ruhe und Stabilität in Pichl bei Wels sorgt. Er macht Politik nah am Bürger und stellt die Anliegen der Menschen in den Mittelpunkt. Das heutige hervorragende Ergebnis zeugt von der gewissenhaften Arbeit und dem hohen persönlichen Einsatz“,
gratulieren Landeshauptmann Thomas Stelzer und OÖVP-Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger. Nachdem der bisherige Bürgermeister Franz Scheiböck sein Amt nach einem Streit mit der Amtsleitung zurückgelegt hat, kam es heute in Pichl bei Wels zu einer Neuwahl des Bürgermeisteramtes.
„Im Namen der SPÖ OÖ danke ich dem (SPÖ) Kandidaten Franz Scheiböck und seinem Team für ihre bisherige Arbeit und ihr engagiertes Antreten. Die Niederlage bei der Bürgermeisterwahl in Pichl bei Wels ist bedauerlich. Trotz intensiver Bemühungen war das Ergebnis nicht so, wie erhofft. Florian Koppler, der Landesgeschäftsführer der SPÖ OÖ, respektiert das demokratische Votum der Bürgerinnen und Bürger von Pichl bei Wels und dankt allen, die den SPÖ-Kandidaten unterstützt haben. Es bleibt jedoch ein bitterer Nachgeschmack, dass ein korrekt gewählter und allseits beliebter Bürgermeister durch unsaubere Querelen übervorteilt wurde“,
so SPÖ OÖ-Landesgeschäftsführer Florian Koppler.
Künftig 330 OÖVP-Bürgermeister in OÖ
Nach den heutigen Wahlen in Pichl bei Wels und Weißenkirchen im Attergau hält die Oberösterreichische Volkspartei künftig bei 330 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. Damit gehören mehr als drei von vier Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in den 438 Gemeinden der OÖVP an.
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