"Zeigen, was man alles schaffen kann"
Welser "Bikedoc" holt Platz 2 beim Race Around Austria
- Beim Race Around Austria fand der 45-jährige Talheimer, besser bekannt als "Bikedoc" das richtige Tempo und schaffte es aufs Podest.
- Foto: Reinhard Eisenbauer
- hochgeladen von Philipp Paul Braun
Der Welser "Bikedoc" Manuel Geyer-Bosson kommt siegreich von der Race Around Austria Challenge zurück.
WELS. Mit Manuel Geyer-Bosson, alias "Bikedoc" verbinden viele wohl sein Geschäft in der Pfarragasse, in dem er Sofortreparaturen, individuelles Service, Zubehör, aber auch sogenanntes "Bikefitting" anbietet. "Ich möchte einfach das Optimum herausholen", so der Thalheimer. Das schaffte er auch bei seinem vergangenen Rennen. Für Bikes und den Radrennsport begeistere er sich schon seit der Jugend über das Sportgymnasium und das Sportstudium bis hin zum Fahrradfachmann mit eigenem Geschäft.
Hatte wieder "Gusta"
Vor rund 20 Jahren habe der "Bikedoc" mit langen Rennen begonnen und habe zurzeit auch eine Lizenz bei Team Schwingshandl für Straßenrennen. Durch eine Radtour mit einem Freud sei er wieder auf den "Gusta" gekommen und entschloss beim Race Around Austria teilzunehmen. "Es war eher ein Zufall." Mit seinen rund 25.000 Kilometer am Zweirad pro Jahr, sah er sich dieser Herausforderung auch gewachsen. Besonders wichtig: Seine Gattin, in der er "einen starken Partner" für die sportliche Herausforderung gefunden hatte. "Es war eine Kombination aus Familie, Selbstständigkeit und Training", so Geyer-Bosson.
"Ich bin stolz"
Los ging es in Sankt Georgen im Attergau. Rund 25 Teilnehmer stellten sich mit ihren Sporträdern den bevorstehenden 560 Kilometern und 6.500 Höhenmetern. "Mein Wunsch war es einfach nur ins Ziel zu kommen – mehr nicht", so der Rennradfahrer. Doch bald habe er gemerkt, dass sein gut dosiertes Tempo an diesem Tag genau das richtige war: Zwar war noch ein Fahrer vor ihm, doch den Kontrahenten hinter ihm konnte er immer mehr abhängen. "Es war nicht mein Ziel", gibt sich der "Bikedoc" bescheiden, doch er schaffte es am Ende als Zweiter auf dem Siegerpodest zu stehen. "Es gibt immer ein schönes Gefühl unter den Siegern zu sein", so der 46-Jährige: "Ich bin stolz, auch in meinem Alter mit der Jugend mithalten zu können und zu zeigen, was man alles schaffen kann."
Aktuelle Nachrichten aus Wels & Wels-Land auf
Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.