Begegnungszonen
Bezirksvorsteherin Halbwidl lässt Bürger befragen

Wie die Anrainer die Begegnungszonen finden, will Bezirkschefin Halbwidl mit einem Fragebogen herausfinden.
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  • hochgeladen von Barbara Schuster

Seit der Coronakrise gibt es auch auf Wieden Begegnungszonen. Was die Anrainer davon halten und welche Erfahrungen sie gemacht haben, will Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl nun mit einem Fragebogen eruieren.

WIEDEN. Aufgrund der Coronakrise wurden wienweit temporäre Begegnungszonen eingerichtet –auch auf der Wieden. In der Kettenbrückengasse, der Großen Neugasse, der Schaumburgergasse und der Graf-Starhemberg-Gasse gilt seither Tempo 20. Fußgängern ist das Gehen auf der Fahrbahn erlaubt.

Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ) will nun mit einem Fragebogen an alle unmittelbar angrenzenden Haushalte die Meinungen und Erfahrungen der Anrainer einholen. "Nicht alles, was in Büros geplant wird, funktioniert auf Anhieb in der täglichen Praxis. Umgekehrt brauchen auch die besten Ideen oft praktische Verbesserungen, damit sie tatsächlich lebendig werden", so Halbwidl.
Mit dem Fragebogen will sie auch für zukünftige Projekte lernen. "Sicherlich sind manche der von der Stadt ausgewählten Standorte weniger geeignet als andere, die leider nicht berücksichtigt wurden."

Kosten für Begegnungszonen soll Stadt tragen

Dort, wo die temporäre Begegnungszone gut angenommen wird, kann sich die Bezirkschefin auch eine Ausweitung auf ein dauerhaftes "Begegnungs-Grätzel" vorstellen. So habe es etwa aus der Großen Neugasse zahlreiche positive Rückmeldungen gegeben.

Für das Funktionieren solcher Zonen brauche es aber auch gestalterische Maßnahmen, wie Halbwidl betont. "Symbolische Maßnahmen können neue Ideen anstoßen. Was wir aber dringend brauchen, ist ein großes Investitionspaket des Verkehrsressorts, um in den Bezirken eine menschen- und klimagerechtere Gestaltung des öffentlichen Raums zu ermöglichen."

Nach dem Vorbild des Schulsanierungspakets, bei dem bis zu 90 Prozent der Baukosten der Bezirke von der Stadt getragen werden, fordert Halbwidl daher ein "Investitionspaket für den sozialen Raum". "Damit könnten wir sehr schnell beginnen, gemeinsam mit den Bezirksbewohnern weitere Verbesserungen umzusetzen."

Autor:

Barbara Schuster aus Wieden

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