Apothekerkammer warnt
Medikamente nicht im Internet kaufen!

Hygienemaßnahmen auch in Apotheken. Die Kammer warnt vor Einkäufen im Internet.
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Dank einer Vereinfachung für die Patientinnen und Patienten bei Bezug und Einlösung von Arzneimittelrezepten versorgen die Apotheken in der Coronakrise rasch und unbürokratisch mit Arzneimitteln. Die Kammer warnt aber vor dem Kauf von nicht zertifizierten Medikamenten.

Ein Anruf der Patientin oder des Patienten beim Arzt genüge derzeit, heißt es von der Apothekerkammer. Dieser stelle ein Rezept aus und übermittle es per E-Mail oder Fax an die vom Patienten gewählte Apotheke. Die weitere Vorgangsweise erklärt Apothekerkammer-Präsidentin Ulrike Mursch-Edlmayr: „Der Patient oder die Patientin kann die Medikamente dann entweder selbst in der jeweiligen Apotheke abholen oder – das ist die zweite Möglichkeit – eine andere Vertrauensperson damit beauftragen. Die dritte Möglichkeit ist, dass die Apotheke im Notfall und bei lebenswichtigen Medikamenten diese zum Patienten nach Hause bringt.“ Eine derartige Unterstützung werde von zahlreichen Apotheken angeboten, das genaue Procedere solle direkt mit der jeweiligen Apotheke abgeklärt werden, rät Mursch-Edlmayr.

Hygienemaßnahmen in Apotheken

Plexiglas- und Glasscheiben an der Tara, also an der Ladentheke, kommen nun zum Einsatz. Diese Vorrichtungen sollen eine Tröpfcheninfektion verhindern. Die Tara selbst wird ständig desinfiziert. Um die empfohlene räumliche Distanz der Kunden untereinander zu gewährleisten, werden häufig Bodenmarkierungen angebracht. Eine Empfehlung der Apothekerkammer gibt es auch zum Thema Bezahlung in der Apotheke: „Wer mit Bankomatkarte statt mit Bargeld zahlt, leistet ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit aller.

Nicht Medikamente im Netz kaufen!

Angesichts der Verunsicherung vieler Menschen durch die Ausbreitung des Coronavirus erlangt die Aufforderung, Medikamente nur über eine vollkommen sichere Quelle zu beziehen, einen besonders hohen Stellenwert. „Diese sichere Quelle ist die öffentliche Apotheke. Nur sie garantiert hundertprozentige Sicherheit bei Arzneimitteln, seien diese rezeptpflichtig oder nicht“, betont Susanne Ergott-Badawi, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer.

Apropos rezeptpflichtig: „Wer rezeptpflichtige Arzneimittel übers Internet bestellt, kann einem Betrüger aufsitzen, denn 95 Prozent dieser Produkte sind gefälscht. Außerdem geht diese Person ein immens hohes Gesundheitsrisiko ein. Im besten Fall hat das Medikament gar keine Wirkung, im schlimmsten Fall ist es lebensgefährlich. Außerdem machen sich Absender und Empfänger strafbar, denn der Bezug derartiger Produkte über das Internet ist verboten“, warnt die Apothekerkammer-Funktionärin, selbst angestellte Apothekerin in Wien.

Weiter Wirbel um fehlende Grippemasken
Autor:

Maria Jelenko-Benedikt aus Wieden

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