05.08.2017, 00:00 Uhr

The Icon Vienna: Das Gesicht des neuen Viertels

Bernhard Jost und Eberhard Eichler von Signa. (Foto: Karl Pufler)

Seit November 2015 werden die Wiedner Anrainer des Hauptbahnhofs Aushänge im Stiegenhaus vom Baufortschritt des Icon Vienna informiert. Wir baten die zuständige Baufirma Signa um eine Baustellenbegehung.

WIEDEN/FAVORITEN. Es ist zwar 16 Uhr, doch die Sonne brennt immer noch erbarmungslos auf das Baugelände am Hauptbahnhof nieder. Die Fiaker haben hitzefrei, doch einige Bauarbeiter arbeiten weiterhin am Icon Vienna.

"Wir errichten hier drei Bürotürme, wobei die Glasfassade bei jedem Turm eine andere Farbe haben wird", erklärt Eberhard Eichler, der als Senior Project Manager der Firma Signa für die Errichtung der Bürostadt zuständig ist. Während Eichler über sandigen Baustellenboden am Wiedner Gürtel ins Innere des Turms A, der bereits in einem Jahr über 24 Obergeschoße verfügen wird, führt, liefert er alle Fakten rund um die Großbaustelle: 300 Arbeiter arbeiten an den Bürotürmen mit einer Gesamtmietfläche von 88.000 Quadratmetern.

Kein Arbeitsghetto

Unternehmen wie die Zentrale der BAWAG P.S.K., das Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen tpa sowie ein Merkur haben sich bereits eingemietet. "50 Prozent sind schon vergeben. Uns ist wichtig, dass wir kein Arbeitsghetto schaffen, sondern auch alle Annehmlichkeiten außerhalb der Bürozeiten bieten."

An Annehmlichkeiten wird es im neuen Bürokomplex, der mit Fernwärme und -kälte klimatisiert wird, definitiv nicht mangeln - dafür sorgt allein schon die gute Infrastruktur. "Wir haben direkten Zugang zum Hauptbahnhof. Zur U-Bahnstation gelangt man überdacht." Als Prestigeadresse für Firmen sieht man das Icon bei Signa trotzdem nicht. "Es ist ein Objekt an einem Prestigestandort, aber kein überteuertes Produkt", so der Director of Real Estate Operations, Bernhard Jost, auf der Fahrt in den 15. Stock. "Ein Qualitätsstandort schlägt sich auch in der Qualität der Mieter nieder."

Fertigstellung in einem Jahr

Über rohe Stufen geht es zu Fuß vier weitere Geschoße hinauf, was mit einem atemberaubenden Blick über Wien belohnt wird. Versonnen blicken Jost und Eichler über die Stadt. Beigeistert sind die beiden Bauherren auch vom Fortschritt der Bauarbeiten. "Wir liegen gut in der Zeit, der erste Baukran wird im Oktober abgebaut."

Über Anrainerbeschwerden ist nichts bekannt, was auf die monatlich aktualisierten Aushänge in den Stiegenhäusern im Grätzel zurückzuführen ist. "Wir haben von Anfang an mit den Anrainern kommuniziert. Die Baustelle ist sehr sauber und ihre Zufahrt behindert den Verkehr nicht", so Jost. "Das Icon Vienna wird das Gesicht des neuen Viertels werden", ist sich Eichler sicher - und damit wird er recht behalten.

Zur Sache

Das Icon Vienna ist ein Bürokomplex mit drei Türmen, das derzeit am Hauptbahnhof entsteht. Die Türme werden 38, 66 und 88 Meter hoch. In die gemeinsamen Sockelgeschosszone wird Gastronomie und Einzelhandel Einzug halten. Ende 2018 wird The Icon in Betrieb gehen. Alle Infos und Visualisierungen finden Sie hier
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