Umfrage: 28 Prozent fühlen sich durch Airbnb gestört

Geschätzte 6.000 Privatunterkünfte werden in Wien über die Plattform Airbnb angeboten.
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  • Foto: Foto: Airbnb
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WIEN. Mit Airbnb, Wimdu & Co. will man sich nicht so richtig anfreunden. Immer wieder sorgen die Privatvermittler für Schlagzeilen, immer wieder verschärft die Stadt die Regeln. Bei den autochthonen Wiener kommen gemischte Gefühle auf, wenn es um Kurzzeit-Vermietungen geht. Vor kurzem beklagten sich Hausbewohner in Mariahilf über die kontinuierliche Lärmbelästigung durch Touristen. Im Oktober wurde eine Studie der TU Wien veröffentlicht, wonach durch die kurzzeitige Privatvermietung vor allem in Szenevierteln Wohnraum verloren geht. 

Nun hat die Nachbarschaftsplattform "FragNebenan" die Wiener um ihre Meinung gefragt und 338 Antworten erhalten. Konkret wurde erhoben, ob Online-Zimmervermittler ein Problem seien, oder eine gute Möglichkeit, etwas dazu zu verdienen. Auch wurde nach den Erfahrungen mit Kurzzeit-Mietern gefragt. 

"Die FragNebenan-Nachbarn halten Airbnb & Co. grundsätzlich für eine gute Möglichkeit, die Haushaltskassa etwas aufzubessern. Staat, Stadt und Hausverwaltungen sehen sie aber auch gefordert. Die sollen stärker regulieren. Die anderen stärker kontrollieren, dass über solche Portale nicht illegal untervermietet wird", heißt es nach Auswertung der Umfrage. 

Ein Viertel fühlte sich schon gestört

Konkret haben 53 Prozent der Befragten Airbnb im Urlaub schon einmal genutzt. Nur 10 Prozent wurden bereits selbst zu Vermietern. 84 Prozent sehen derartige Plattformen als guten Möglichkeit, etwas dazuzuverdienen. Dennoch ist es für 81 Prozent nicht in Ordnung, wenn Wohnungen ausschließlich über Airbnb & Co. vermietet werden – die fallweise Vermietung ist aber für 74 Prozent der Befragten in Ordnung. 28 Prozent haben sich schon einmal durch Kurzzeit-Gäste gestört gefühlt. Die Gründe: Offen gelassene Haustüren, Verschmutzungen im Stiegenhaus bis hin zu einem gewissen Unbehagen, wenn ständig neue Leute im Haus sind. 

*Lesen Sie auch: 

Airbnb: Ab Herbst werden die Regeln verschärft Wohnraum in Szenenvierteln geht verloren Kaum Rechte gegen laute Kurzzeit-Gäste

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