Ab 2025
Wien investiert Millionenbetrag in Schulzubauten und Umbau
- "Der Bedarf an zusätzlichem Schulraum ist nach wie vor hoch", wird Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (Neos) zitiert.
- Foto: Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
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Insgesamt 192 Millionen Euro plant die Stadt Wien in Schulzu- und Bildungsbauten in den Jahren 2025 und 2026 zu investieren. Am Donnerstag gab man bekannt, für welche Schulen die Gelder verwendet werden.
WIEN. Die Stadt Wien plant, in den kommenden zwei Jahren insgesamt 192 Millionen Euro in Schulzubauten und Bildungsbauten zu investieren. Dafür werden mehrere Anträge im kommenden Gemeinderat eingereicht.
2025 plant die Stadt, drei Bauten fertigzustellen. In der Mittelgasse 24/Spalowskygasse 5 in Mariahilf wird die Schule erweitert und das Dachgeschoss mit vier zusätzlichen Bildungsräumen ausgebaut. Die Schule in der Laaer-Berg-Straße 170 bekommt sechs zusätzliche Volksschulklassen und der Standort in der Selma-Lagerlöf-Gasse 20 (beide im 10. Bezirk) 16 weitere Bildungsräume mit schulischer Tagesbetreuung.
- Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (Neos, Archiv)
- Foto: Maximilian Spitzauer/MeinBezirk
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Weil immer mehr Familien in die Seestadt ziehen, werden zunehmend auch weitere Pflichtschulplätze im Stadtentwicklungsgebiet benötigt. Aus dem Grund wurde, in Absprache mit dem Bildungscampus Liselotte-Hansen-Schmidt, ein pädagogisches Konzept ausgearbeitet, um "temporäre Mobilklassen im Areal der Seestadt zu errichten", heißt es. Der Standort soll neben zwölf Bildungsräumen einen multifunktional nutzbaren Raum, einen Teamraum, eine Aufwärmküche samt Speisebereich, Personalräume und Sanitär- sowie Nebenräume beinhalten.
Auch Zubauten
Eine temporäre Mobilklasse bekommt auch die Schule in der Neilreichgasse 11 (10. Bezirk). Hier werde nicht nur eine schulische Tagesbetreuung und eine Entlastung des Bestandes geschaffen, sondern auch eine Vorbildung von Klassen für den zukünftigen Schulstandort im Wienerfeld West (Neilreichgasse 126) ermöglicht. "Dort entsteht ein temporärer Bau, der neben neun Bildungsräumen einen Teamraum, sowie Sanitär- und Nebenräume umfasst", so die Wiener Schulen in einer Aussendung am Donnerstag. Das stößt jedoch auch auf Unmut bei Anrainerin, MeinBezirk berichtete:
Die Abteilungsleiterin der MA 56 - Schulen, Andrea Trattnig, dazu: "In den letzten drei Schuljahren gab es in Wien einen kontinuierlichen Schülerzuwachs von rund 4.000 Pflichtschulkindern pro Schuljahr. Mit unserer Schulbauinitiative schaffen wir nicht nur neue Bildungsräume. Wir setzen auch einen Schwerpunkt in der schulischen Tagesbetreuung und werden dem pädagogischen Qualitätsanspruch gerecht".
- 2025 plant die Stadt, drei Schulbauten fertigzustellen.
- Foto: Gilbert Novy / KURIER / picturedesk.com
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Für 2026 plant die Stadt die Fortführung ihrer "Ausbauinitiative". Die Rede ist von Zubauten und Adaptierungen an sechs Standorten mit 53 neuen Bildungsräumen:
- 10., Josef-Enslein-Platz 1-3 (fünf Klassen mehr)
- 10., Laimäckergasse 17/Schrankenbergergasse 33 (zwölf Klassen mehr)
- 10., Tesarekplatz 4 (elf Klassen mehr)
- 21., Tomaschekstraße 44 (neun Klassen mehr)
- 22., Esslinger Hauptstraße 97 (zwölf Klassen mehr)
- 23., Anton-Baumgartner-Straße 44 (Adaptierung des ehemaligen Jugendzentrums, vier Klassen mehr)
Bedarf nach wie vor hoch
Außerdem prüft die Stadt Wien, wie in der Vergangenheit, die Anmietung von zusätzlichem Raum. "Der Bedarf an zusätzlichem Schulraum ist nach wie vor hoch", wird Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (Neos) zitiert. Der Millionenbetrag als Investition habe das Ziel, "dass alle in Wien lebenden Kinder und Jugendlichen die beste Bildungsinfrastruktur zur Verfügung gestellt bekommen".
- Die Stadt Wien plant, insgesamt 192 Millionen Euro in Schulzubauten und Bildungsbauten in den kommenden zwei Jahren zu investieren.
- Foto: Foto: Karl Ettinger
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"Jedes Kind in Wien verdient die beste Infrastruktur, um sein Potenzial voll entfalten zu können. Um das zu garantieren, werden neben den Schulneubauten der vergangenen Jahre Schulzubauten, -erweiterungen und temporäre Mobilklassen gemeinsam mit den Bezirken realisiert - überall dort, wo es möglich und sinnvoll ist. Danke an alle, die für die Kinder unserer Stadt zusammenarbeiten", meint auch SPÖ-Gemeinderat Jörg Neumayer.
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