Wo Studenten in Wien gratis drucken können

Stefan Salcher (links) und Florian Ott wollen mir Druckster den Wiener Druckereimarkt aufmischen. Drucken soll gratis werden.
  • Stefan Salcher (links) und Florian Ott wollen mir Druckster den Wiener Druckereimarkt aufmischen. Drucken soll gratis werden.
  • Foto: Druckster
  • hochgeladen von Andreas Edler

WIEN. Studenten kennen das Problem: Auch wenn in der digitalen Welt mittlerweile alles als PDF oder sonstwie im Internet daherkommt, auf Papier lernt es sich nach wie vor am besten. Tausende Seiten zu drucken ist allerdings alles andere als günstig – bis zu 10 Cent pro Seite werden hierfür bei Wiener Druckereien verlangt.

Doch die besten Geschäftsideen entstehen bekanntlich aus dem Antrieb, ein Problem lösen zu wollen. Stefan Salcher und Florian Ott haben das erkannt und das Start Up "Druckster" gegründet. Was die Innovation bei "Druckster" ist? Das Start Up druckt kleine Werbebanner unter die Lernunterlagen, um die Druckkosten zu decken. Dabei werde besonders auf relevante Angebote, Gutscheine oder Job-Angebote gesetzt, so die Gründer. Der Vorteil für Studenten liege auf der Hand: Drucken wird kostenlos. "Unser Hauptziel ist es, Drucken gratis zu machen. Wenn die Werbung dann sogar noch spannend ist oder zu einem Job nach dem Abschluss verhilft, können wir uns nicht mehr wünschen", sagt Salcher. 

Hochladen, drucken lassen, abholen

Wie das funktioniert? Mit der Uni-Mailadresse kann man sich online auf www.druckster.at anmelden. Die Lernunterlagen können danach direkt vom Laptop oder Smartphone hochgeladen werden. Passiert das bis 14 Uhr, dann steht der Druck am nächsten Morgen zur Abholung bereit. Und zwar im Neuen Institutsgebäude (1., Universitätsstraße 7) oder am WU-Campus (Leopoldstadt). Pro Monat und Person gibt es derzeit jedoch eine Beschränkunf auf 200 Seiten. 

"Wir haben in unserem eigenen Uni-Leben gemerkt, dass man vom Papier immer noch am besten lernt. Wenn man sich einfach Notizen machen kann und nicht so leicht von Instagram und Facebook abgelenkt wird, prägt man sich die Inhalte wesentlich besser ein", sagt Salcher. Er und Ott sind haben sich während eines Austauschprogramms  in Austin (USA) kennengelernt. Dort entstand auch die Idee zu "Druckster". An sich nichts Neues, denn das Konzept funktioniert weltweit schon an vielen Orten wunderbar. 

Kooperation mit Facultas

Für Druck und Logistik haben sich Ott und Salcher gleich einen starken Kooperationspartner an Bord geholt: Den Wiener Verlag- und Buchbetrieb Facultas. Die Zusammenarbeit hätte sich perfekt ergeben, da Facultas sowohl eine zentrale Druckinfrastruktur hätte, als auch Standorte in Uni-Nähe. 

Die Standorte von Druckster

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