Feministisches Jubiläum
20. Donnerstagsdemo - "die patriarchale Herrschaft stürzen"

"Der feministische März rüttelt an der herkömmlichen Verteilung von Macht, von Ressourcen, von bezahlter Arbeit und öffentlicher Aufmerksamkeit", heißt es bei der 20. Donnerstagsdemo heute in Wien.
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  • "Der feministische März rüttelt an der herkömmlichen Verteilung von Macht, von Ressourcen, von bezahlter Arbeit und öffentlicher Aufmerksamkeit", heißt es bei der 20. Donnerstagsdemo heute in Wien.
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Zum 20. Mal zieht heute die Donnerstagdemo durch Wien. Im März werden dabei ausschließlich Frauen, Lesben, inter, nicht- binäre und trans Personen auf der Bühne der Demo stehen.

WIEN. Seit dem 4. Oktober wird an unterschiedlichen Plätzen in ganz Wien jeden Donnerstag demonstriert. Heute, am 7. März, bereits zum 20. Mal. Die 20. Donnerstags-Demo zieht ab 18 Uhr vom Hauptbahnhof zum Siebenbrunnenplatz in Margareten. Und dieser Donnerstag sowie alle weiteren im März stehen unter dem Motto "100% Bühne für FLINTs".

FLINTs das sind Frauen, Lesben, inter, nicht- binäre und trans Personen. "Der feministische März rüttelt an der herkömmlichen Verteilung von Macht, von Ressourcen, von bezahlter Arbeit und öffentlicher Aufmerksamkeit", heißt es in der Aussendung der Organisatoren.

"Wir werden nicht ruhen, bis das System männlich-patriarchaler Herrschaft gestürzt ist. Gewaltvolle Übergriffe finden meist zu Hause statt. Patriarchale Herrschaft zeigt sich in hierarchischen Beziehungen, in Abhängigkeitsverhältnissen, in der Verhöhnung und Ausgrenzung aller, die dem engen Bild dessen, was als “normal” gilt, nicht entsprechen", so die Organisatoren auf Facebook.

Favoriten - Wieden - Margareten: Das gute Leben für alle!

"Ganz egal, ob es um Entscheidungen für das eigene Leben oder die Gesellschaft geht, um die Verteilung von Einkommen, Vermögen und Arbeit, um Repräsentation, Zugang zu Informationen und Medien." Die Demoteilnehmer fordern 100 Prozent der Privilegien für alle. "Für alle gilt: Her mit dem guten Leben! Mit Brot und Rosen. Mit 100% von allem für alle", so die Organisatoren.



Um 18 Uhr startet die Demo beim Wiener Hauptbahnhof am Platz vor dem gürtelseitigen Haupteingang (Nähe 13A Endhaltestelle). Bei der Auftaktkundgebung sprechen Ines Rössl über Ausschlussmechanismen im Wahlrecht, Elisabeth Löffler über das Recht auf Elternschaft, das für Menschen mit Behinderung genauso wie für alle gelten muss, sowie Sidal Keskin über das Frauenwahlrecht mit Perspektiven aus Österreich und der Türkei. Von hier aus geht die Demo über den Südtiroler Platz, die Graf-Starhemberg-Gasse, die Rainergasse, die Schönburgstraße, die Klagbaumgasse, die Mostgasse, den Cissy-Kraner-Platz, den Mittersteig und die Siebenbrunnengasse zur Abschlusskundgebung am Siebenbrunnenplatz.

Abschlusskundgebung am Siebenbrunnenplatz

Bei der Abschlusskundgebung sprechen Traude Lehner über das Recht auf ausreichende Mindestsicherung, Marlies Hübner über Pro Choice, Gleichberechtigung und Inklusion sowie Maira Ene Si über das geltende Wahlrecht und wem das systematisch vorenthalten wird. Für die Musik vor, während und nach der Demo sorgen FEMME DMC: Dacid Go8lin, DYKRIS, EC, Gal Code, Mushido, Samira Dezaki, DJ/MC Soulcat E-Phife und dj yomomma.

Laut ÖAMTC kann es zu zeitweisen Staus und Verzögerungen rund um den Südtiroler Platz sowie auf Wiedner Hauptstraße und Reinprechtsdorfer Straße kommen.

"Der feministische März rüttelt an der herkömmlichen Verteilung von Macht, von Ressourcen, von bezahlter Arbeit und öffentlicher Aufmerksamkeit", heißt es bei der 20. Donnerstagsdemo heute in Wien.

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