Tragischer Unfall auf der A2 fordert ein Todesopfer

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WIENER NEUSTADT. Ein Sonntagsausflug endete für einen 54- jährigen Kroaten tödlich. Auf der A2 überschlug sich das Familienauto aus Zagreb. Während drei mitfahrende Frauen leicht verletzt wurden, erlag der Familienvater trotz Wiederbelebungsversuche durch Rettung und Feuerwehr seinen schweren Verletzungen.

Der Mann war mit seiner Frau und den beiden 17- und 22- jährigen Töchtern auf der A2 in Fahrtrichtung Graz unterwegs. Im Baustellenbereich nach dem Knoten Wiener Neustadt kam der Lenker von der Spur ab und fuhr auf die schräge Kante einer Betonleitwand auf. Dadurch überschlug sich der Skoda und schlitterte mehrere Hundert Meter weit in den abgesperrten Baustellenbereich. Die drei Frauen konnten sich noch selbstständig aus dem Wrack befreien. Der Mann erlitt durch den Überschlag schwere Kopfverletzungen und blieb bewusstlos im Fahrzeug liegen.

Zufällig vorbei kommende Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Klosterneuburg- Weidling wurden zu Ersthelfern und setzten die Rettungskette in Gang. Sie versorgten die Betroffenen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte und stellten einen ersten Brandschutz sicher.

Das bald auch eingetroffene Notarztteam befreite den Vater aus den Gurten und begann noch vor Ort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Während sich ein weiterer eingetroffener Rettungswagen um die drei schockierten, aber sonst leicht verletzten Frauen kümmerte, unterstützte die Feuerwehr Wiener Neustadt das Notarzt- und ein weiteres Rettungsteam bei der Reanimation. Ein ausgebildeter Notfallsanitäter aus den Reihen der Feuerwehr koordinierte die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen, welche vorbildlich funktionierte.

Trotz der umfangreichen Wiederbelebungsmaßnahmen verstarb der 54- jährige Familienvater aus Zagreb, nach fast einstündigem Kampf um sein Leben, an seinen schweren Kopfverletzungen. Er wurde vom Notarzt schließlich noch am Unfallort für Tod erklärt.

Neben der Unterstützung für den Rettungsdienst sicherte die Feuerwehr Wiener Neustadt auch die Unfallstelle ab und führte nach der Freigabe durch die Polizei auch die Fahrzeugbergung durch. Den Abtransport übernahm ein Privatunternehmen. Außerdem mussten ausgeflossene Betriebsmittel gebunden und die Straße gereinigt werden.

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