Im Andenken an Robert Blum krempeln wir auch in Theresienfeld die Arbeiterärmel auf!

Das Schubert-Jahr 1928 wurde in ganz Österreich groß gefeiert! Zahlreiche Denkmäler, Gedenktafeln und Schubert-Linden wurden in Städten, Märkten und Dörfern Österreichs enthüllt! Meist mit der Inschrift „Dem deutschen Liederfürsten Franz Schubert“. Weiters gibt es Schubertgassen, Schubertstraßen, Schubertplätze, Schubertwege, Schubertalleen und Schubertringe in sehr vielen österreichischen und deutschen Gemeinden.
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  • Das Schubert-Jahr 1928 wurde in ganz Österreich groß gefeiert! Zahlreiche Denkmäler, Gedenktafeln und Schubert-Linden wurden in Städten, Märkten und Dörfern Österreichs enthüllt! Meist mit der Inschrift „Dem deutschen Liederfürsten Franz Schubert“. Weiters gibt es Schubertgassen, Schubertstraßen, Schubertplätze, Schubertwege, Schubertalleen und Schubertringe in sehr vielen österreichischen und deutschen Gemeinden.
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Wo: Schubertstein, Schubertpl., 2604 Theresienfeld auf Karte anzeigen

Nach den letzten Wahlen steht fest: FPÖ ist die neue Arbeiterpartei!

So ist die FPÖ bereits am 29. September 2013 zur unangefochtenen „Arbeiterpartei“ in Österreich geworden. Nicht weniger als 34 Prozent der Arbeiter haben bei der letzten NR-Wahl bei der FPÖ ihr Kreuzerl gemacht. Demgegenüber wählten nur 25 Prozent der Arbeiter die SPÖ und gar nur 18 Prozent die ÖVP.
Aber so neu ist dies gar nicht! Denn die Arbeiterbewegung war vom Anfang an auch freiheitlich!

Auch in Theresienfeld setzen die Freiheitlichen die Tradition der Arbeiterbewegung fort! Denn seit dem Vormärz der 1830er Jahre sind die Arbeiter freiheitlich-patriotisch!

„[…]Es hätte nie ein Christentum und nie eine Reformation und keine Staatsrevolution und überhaupt nichts Gutes und Großes gegeben, wenn jeder stets gedacht hätte: „Du änderst doch nichts![…]“
Robert Blum (proletarischer Revolutionär und patriotischer Freiheitskämpfer, freiheitlicher Burschenschafter, Demokrat, Christ - * 10. November 1807 in Köln; † 9. November 1848 Hinrichtung in der Brigittenau/Wien) 1844 in einem Brief an seine Schwester.

In den 1830er Jahren wurde der einfache Arbeiter Robert Blum in der Atmosphäre des Vormärz zunehmend politisch aktiv und wurde zu einem Fahnenträger der Freiheit!
Blum besuchte patriotische Feste und freundete sich mit freiheitlichen Studenten an. 1837 wurde zum Gedenken des Todes Gustav II. Adolf in der Schlacht bei Lützen in Leipzig eine Feier veranstaltet, auf der auch der Turnvater Friedrich Ludwig Jahn (siehe auch 125 Jahre FF-Feuerwehr Theresienfeld) anwesend war.

Robert Blum wurde 1839 wegen seiner Verdienste um die Demokratie Ehrenmitglied der freiheitlich-patriotischen Leipziger Burschenschaft („Kochei“). Auch der große Gründervater der österreichischen Sozialdemokratie, Victor Adler, war ein heimatbewusstes Mitglied der Wiener Burschenschaft Arminia und würde sich heute in der sozialen Heimatpartei FPÖ weit wohler fühlen!
Ferdinand Lassalle, der Gründer der deutschen Sozialdemokratie, war ebenfalls ein patriotischer Burschenschafter.
Die Liste könnte man noch sehr, sehr lange fortsetzen!

Auch in Theresienfeld wird großen freiheitsliebenden Patrioten dieser Zeit gedacht:

Am Schubertplatz befindet sich der Gedenkstein "Zum Andenken des deutschen Liederfürsten Franz Schubert".

Franz Schubert war Mitglied im Burschenschaftlichen Kreis in Wien.

Dem Waffenstudenten und österreichischem Nationaldichter ("In Deinem Lager ist Österreich") Franz Grillparzer zu Ehren gibt es in unserer Gemeinde bekanntlich die Grillparzer-Straße. Gleich in der Nähe: die Lenaugasse erinnert an den österreichischen Schriftsteller Nikolaus Lenau. Lenau war Gründungsmitglied der freiheitlichen Burschenschaft Frankonia Heidelberg. Auch der in einer anderen Epoche geborene Ferdinand Porsche hielt die Tradition der Burschenschaften hoch. Nahe der Gartensiedlung Maria-Theresia findet sich als Andenken an Porsche in Theresienfeld die "Porschegasse". Ferdinand Porsche wir Mitglied der Deutschen Burschenschaft.

Selbst die "Raiffeisenkassa" in Theresienfeld hat einen burschenschaftlichen Bezug:
Der Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen war bei der christlichen burschenschaftsähnlichen Studentenverbindung "Wingolf Bonn". Die Verbindung nahm den Wahlspruch „Fromm, Frisch, Froh, Frei“ in Anlehnung an Turnvater Jahn und dessen nationalfreiheitlichen Turnerbewegung an.

Vergessen sollte man der Vollständigkeit halber nicht auf die "Straußgasse" in Theresienfeld. Denn Johann Strauß (Vater) widmete der freiheitlichen studentischen Akademischen Legion den Marsch der Studenten-Legion. Auch der "Walzerkönig" Johann Strauß (Sohn) komponierte für die freiheitlichen Revolutionäre des Jahres 1848 einige Werke: z. B. den Freiheitslieder-Walzer und den Revolutionsmarsch.

Es befindet sich in Theresienfeld auch ein Andenken an den großen deutschen Dichter Adalbert Stifter in Form der "Stiftergasse". Stifter nahm großen Anteil an der Revolution 1848 in Wien. Später wirkte er auch als Wahlmann für die Deutsche Nationalversammlung in Frankfurt am Main.

Während sich andere Parteien von ihrer heimatbewussten Vergangenheit und selbst von ihren Gründervätern längst verabschiedet haben, werden die Freiheitlichen in Theresienfeld immer treu zu ihrem Land und ihrer Überzeugung stehen!

Für die laue Haltung der gemäßigten Liberalen hatte der Demokrat Blum nur wenig übrig. „Wahre Maulhelden“ seien sie, „Leute, die nichts thun wollen und nichts thun können, aber erstaunlich viel schwatzen.“ Heftig wetterte er gegen die „Halben, Lauwarmen und Aschgrauen“ während er durchaus Respekt vor der Haltung der „ächt Conservativen“ hatte. Sie „heucheln wenigstens nicht und erklären offen, dass sie mit dem Vorhandenen zufrieden sind.“

Robert Blum ist in Wien während der Oktoberrevolution 1848 zum Hauptmann des aus Nationalgardisten ("Corps d'Elite"), freiheitlichen Studenten und Arbeitern bestehenden „Elitecorps“ gewählt worde.

Der proletarische Revolutionär Robert Blum wurde trotz Immunität (er war als Vertreter der linken Republikaner Vizepräsident des Frankfurter Vorparlaments und unbestrittener Führer der Linken der Nationalversammlung) wegen seiner freiheitlich-demokratischen Gesinnung und der aktiven Unterstützung der revolutionären Bewegung am 9. November 1848 auf der Brigittenau in Wien standrechtlich erschossen. Von ihm werden die berühmt gewordenen letzten Worte kolportiert: „Ich sterbe für die Freiheit. Möge das Vaterland meiner eingedenk sein.“

Für die damalige junge Arbeiterbewegung wurde Blum zu einer ihrer Leitfiguren. Im Gegensatz zur sozialistischen Arbeiterpartei haltet die soziale Heimatpartei sein patriotisches freiheitliches Andenken bis heute hoch!

Die freiheitliche Revolution von 1848 war eine Volkserhebung, die von bürgerlich-akademischen Schichten ebenso getragen wurde wie von unterdrückten Arbeitern. Aber auch große Teile der Landbevölkerung beteiligte sich am Aufstand. Von der französischen Februarrevolution ermutigt, greift die Revolutionäre Stimmung auf die Staaten des Deutschen Bundes und auf das Reich der Habsburgermonarchie über. Aber auch in Italien und sogar in Brasilien kam es zur Revolte gegen die Obrigkeit.

Auch in unserer Gemeinde: Wir sind auch für die Arbeitnehmer da!

Zeigen wir in unserer Gemeinde, dass wir keine "wahren Maulhelden sind, die nichts thun wollen und nichts thun können, aber erstaunlich viel schwatzen!"
Jeder ist in unserer Gemeinschaft willkommen, welcher echte Veränderungen im Sinne unserer freiheitlichen Vergangenheit und Zukunft anstrebt!
Unterstützen Sie uns bitte aktiv, denn die „Halben, Lauwarmen und Aschgrauen“ haben noch nie etwas zum Besseren geändert!

"Weil Freiheit patriotisch ist!"

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