FPÖ-Nationalratsabgeordneter Peter Schmiedlechner im Bezirksblätter-Interview
"Nur Jammern hilft nichts!"

"Die Landwirte sind selbst am Umweltschutz interessiert", so Peter Schmiedlechner von der FPÖ.
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WIENER NEUSTADT (pz). Im Café Wurth sprachen die Bezirksblätter mit dem FPÖ-Nationalratsabgeordneten für den Wahlkreis NÖ-Süd, Peter Schmiedlechner.
Bezirksblätter: Wie begann Ihr politisches Engagement in Ihrer "neuen Heimat"?
PETER SCHMIEDLECHNER: Ich übernahm eine Landwirtschaft eines älteren Ehepaares auf "Leibrente". Nach einer Eingewöhnungsphase sah ich doch viele Missstände hier. Und ich wusste: Nur Jammern hilft nichts. So trat ich der FPÖ in Niederösterreich bei. Wir sind mittlerweile mit drei Mandaten im Gemeinderat vertreten.

Sind Sie ein unangenehmer Quälgeist für die ÖVP (deutliche Mehrheit mit 16 Mandaten, Anm. d. Red.)?

Es gibt eine gute Zusammenarbeit, Frontalopposition ist meines Erachtens nicht sinnvoll.

Lichtenegg - Wien - Lichtenegg und die Region. Sind überhaupt alle Termine einzuhalten?

Das lässt sich managen, natürlich könnte der Tag länger sein. Man muss sich die Zeit genau einteilen. Ich besuche regelmäßig die Gemeinden und bin auch bei meiner Ortsgruppe.

Kann man die Nationalratsthemen auf die einzelnen Gemeinden herunterbrechen?
Familie, Umwelt- und Landwirtschaft und Konsumentenschutz sind meine großen Anliegen. Entlastungen für die Landwirte und auch Steuerreformen werden im Nationalrat beschlossen. Insgesamt konnten wir rund 120 Millionen Euro an Entlastungen, vor allem im Sozialversicherungsbereich erreichen.

Ihre Haltung zu Pflanzenschutzmitteln wie "Glyphosat"?
Man muss mit den Menschen gemeinsam an Lösungen arbeiten und nicht drüber fahren. Ich betreibe selbst einen Bio-Bauernhof, aber man kann nicht generell sagen, man macht alles bio. Der richtige Weg ist wohl ein Miteinander von Bio- und konventionellen Landwirten.

Wie verhält es sich generell mit dem Umweltschutz, was sind Ihre Anliegen?
"Ich bin gegen die Einführung einer Steuer, etwa der CO2-Steuer. Damit ändere ich nichts. Jeder Landwirt hat ein starkes Interesse am Umweltschutz. Ich bin für Initiativen, die die Bürger nicht belasten."

Zur Person:

1982 in Salzburg geboren und auf einem Bauernhof aufgewachsen, fand Schmiedlechner in Lichtenegg in der Buckligen Welt sein berufliches und familiäres Glück (verheiratet, 7 Kinder). Seit 2007 engagiert er sich in der Partei. In seiner Heimatregion und auch im Nationalrat (seit 2017) vertritt er die Interessen der Bauern, seit 2018 ist er geschäftsführender FP-Bezirksobmann.

Autor:

Peter Zezula aus Niederösterreich

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