Wie Mitarbeiterinnen gefördert werden
FairPlusService: Projektstart in Ebenfurth

Franziska Huber (l.) mit den Teilnehmerinnen des Workshops.
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  • Franziska Huber (l.) mit den Teilnehmerinnen des Workshops.
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  • hochgeladen von Peter Zezula

BEZIRK WIENER NEUSTADT (Red.). Aufgrund der Covid-19 Krise rückt Weiterbildung und Höherqualifizierung – speziell von niedrigqualifizierten Mitarbeiterinnen – weiter in den Hintergrund des Bewusstseins der Unternehmen. Das Projekt FairPlusService setzt hier mit gleichstellungsorientierter Unternehmensberatung und gezielten Coachings für Mitarbeiterinnen an. „Mit unserer Arbeit verfolgen wir das Ziel, dass Unternehmen freie Kapazitäten ihrer Mitarbeiterinnen als Chance für Weiterbildung begreifen, um sich in Zukunft besser aufstellen zu können“, sagt FPS-Regionalkoordinatorin Industrieviertel Süd Bettina Taranetz von ÖSB Consulting.

Die Traditionsbäckerei und Konditorei Huber in Ebenfurth hat sich schon einen der begehrten Plätze im vom ESF (Europäischen Sozialfond) und BMAFJ finanzierten Projekt gesichert. „In meinem stressigen Unternehmerinnen-Alltag komme ich nicht dazu interne Prozesse und Herangehensweisen zu reflektieren. FairPlusService ist für mich so ein tolles Projekt, weil es mir die Möglichkeit gibt, die Personalentwicklung meines weiblichen Verkaufspersonals zu professionalisieren und nachhaltig im Unternehmen zu verankern“, sagt die Geschäftsführerin Franziska Huber.
„Lernen lernen“ war das Motto des ersten Workhops für zehn Mitarbeiterinnen. „Wie gelingt Lernen? Was brauche ich zum Lernen?“ Die neugierigen Mitarbeiterinnen ließen sich gespannt auf die Fragen ein und erarbeiteten gemeinsam mit Trainerin Claudia Hauser von ABZ*AUSTRIA eine Qualifikationsmatrix des Betriebes. Außerdem wurden die persönlichen Lernpotentiale und -strategien erforscht. Der Spaß kam nicht zu kurz, denn wie Neurobiologie Gerald Hüther aus der Hirnforschung bestätigt, können die emotionalen Zentren, die wir fürs Lernen brauchen, nur mit Neugierde und Begeisterung in Gang gesetzt werden. „Oft denkt man nicht welch wichtiges Kapital die Mitarbeiterinnen sind. Bei jeder Maschine, die man hat, setzt man Zeit, Energie und Geld für Wartung und Service ein. Durch das FairPlusService Projekt ist mir wieder bewusst geworden, dass es wichtig ist auf unsere Mitarbeiterinnen zu schauen. Würden wir die Mitarbeiterinnen weglassen, kann keine Firma erfolgreich sein“, reüssiert Franziska Huber.

Franziska Huber (l.) mit den Teilnehmerinnen des Workshops.
Franziska Huber: "Durch das FairPlusService Projekt ist mir wieder bewusst geworden, dass es wichtig ist auf unsere Mitarbeiterinnen zu schauen."
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