28.09.2017, 14:54 Uhr

Ein Dorf am Fohlenhof-Areal

Stadtrat DI Franz Dinhobl und DI Walter Kirchler (Geschäftsführer NÖ.Regional.GmbH) präsentierten den Ideenwettbewerb "Dorf in der Stadt".

„Dorf in der Stadt“: Ideenwettbewerb zur Zukunft des Wiener Neustädter Fohlenhof-Areals im Akademiepark!

WIENER NEUSTADT. Die Allzeit Getreue stößt schön langsam an ihre Grenzen. Fläschenressourcen sind rar und Wohnraum wertvoll. Daher hat die Stadt auch das Fohlenhof-Areal ins Auge gefasst. Aus der Nutzung Grünland, Land- und Forstwirtschaft soll Bauland werden. Aber nicht ohne die Meinung der Bürger gehört zu haben. So soll der Ideenwettbewerb "Dorf in der Stadt" Vorschläge zur sinnvollen Nutzung bündeln.
"Das Areal des ehemaligen Fohlenhofs soll neu gestaltet werden. Um hier eine breite Einbindung der Bürger zu ermöglichen, führen wir einen Ideenwettbewerb zur Zukunft des Fohlenhofs durch. Ich lade alle ein, sich an dieser Aktion zu beteiligen und die Zukunft dieses wertvollen Gebiets unserer Stadt aktiv mitzugestalten", animiert Baustadtrat Franz Dinhobl zur regen Teilnahme.
Dabei soll der Name "Dorf in der Stadt" auch Programm sein. "Aber nicht von der romantischen Denkweise her, sondern vielmehr von der Charakteristik. Wir wünschen uns Überschaubarkeit, Kleinstrukturierheit sowie Frei- und Grünraum", präzisiert Walter Kirchler, Geschäftsführer der „NÖ.Regional.GmbH“, die Vorstellungen.
Alle Ideen, die bis Ende Jänner 2018 einlangen, werden im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses „STEP 2030“ diskutiert und behandelt.

Zur Sache
Das Areal umfasst ca. 4,5 Hektar und damit ca. 2,43% des gesamten Akademieparks (185 Hektar). Bis 1995 war der Bund Inhaber der Fläche. Sie wurde für Landwirtschaft und Viehzucht mit ca. 600 Mastschweinen verwendet. Danach pachteten die Wiener Neustädter Stadtwerke den Fohlenhof. Im Jahr 2003 erfolgte der Kauf. Das Areal wird bis dato vom wnsks Gutshof als Lager für Stroh, Getreide und landwirtschaftliche Maschinen verwendet.
Die bestehende baufällige Gebäudestruktur soll nun in ein ansehnliches städtebauliches Konzept umgewandelt werden. Die Umgestaltung ist ein wichtiger Teilaspekt des Stadtentwicklungsprozesses „STEP 2030“.
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