LKH Wolfsberg
102-jährige Patientin erfolgreich operiert

Von links: Thomas Roskaric (Chirurgie), Stationsleitung Karin Zellacher, Harald Müller (Anästhesiologie und Intensivmedizin) mit Patientin Erna Z.
  • Von links: Thomas Roskaric (Chirurgie), Stationsleitung Karin Zellacher, Harald Müller (Anästhesiologie und Intensivmedizin) mit Patientin Erna Z.
  • Foto: KABEG
  • hochgeladen von Simone Koller

Mit über 100 Jahren ist Erna Z. die älteste Patientin, die jemals in Wolfsberg operiert wurde. 

WOLFSBERG. Mit starken Bauchschmerzen wurde Patientin Erna Z. in das Landeskrankenhaus (LKH) Wolfsberg eingeliefert, wo ein Darmverschluss und auch Darmkrebs diagnostiziert wurden. Das Ärzte-Team konnte die 102-Jährige erfolgreich behandeln, sie durfte das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Erna Z. ist die älteste Patientin, die in Wolfsberg jemals operiert wurde.

Älteste Patientin

Das Team rund um Thomas Roskaric konnte Patientin Erna Z. in den letzten Wochen erfolgreich operieren: Vor 14 Tagen wurden ihre Bauchschmerzen so heftig, dass sie mit der Rettung ins LKH Wolfsberg gebracht werden musste. Dort stellten die Mediziner die Diagnose "Darmverschluss und Darmkrebs" fest. Sie ist die älteste Patientin, die Roskaric, Leiter der Abteilung für Chirurgie am LKH Wolfsberg, jemals operiert und behandelt hat. "Ich habe schon einige Zeit unter Bauchschmerzen gelitten", erzählt die rüstige Dame den Ärzten. Mittlerweile durfte sie das Spital wieder verlassen.

Zweiwöchiger Aufenthalt

In einer eineinhalbstündigen Operation konnte der Tumor entfernt werden. "Ich habe schon gedacht, dass ich nun zur Meckerziege geworden bin", ist Erna Z. fast erleichtert, dass ihre Schmerzen eine Ursache hatten. Noch glücklicher war sie, als sie nun nach zweiwöchigem stationären Aufenthalt wieder entlassen werden konnte. "Danke an das gesamte Team – mir geht es wieder gut", bedankt sie sich bei Chirurgen, Anästhesisten und dem Pflegeteam.
Bei Roskaric war Erna Z. auch in sehr guten Händen, zählt doch die onkologische Darmchirurgie zu seinen Schwerpunkten.

Vorsorge ist wichtig

Roskaric empfiehlt in diesem Zusammenhang auch auf die Vorsorgeuntersuchungen nicht zu vergessen. "Ab dem 50. Lebensjahr sollte man alle sieben bis acht Jahre eine Koloskopie durchführen lassen", so der Abteilungsvorstand der Chirurgie. Bei akuten Beschwerden sollte so rasch wie möglich ein Arzt oder das Krankenhaus aufgesucht werden: "Die Versorgung für unsere Patienten ist immer sichergestellt. Niemand soll oder darf aus Furcht vor einer Ansteckung mit einer Infektion wie Corona das Spital meiden."

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