Wolfsberg: Tierheim bricht in digitale Ära auf

Das Tierschutzhaus Wolfsberg ist unter dem Profilnamen "Tierheim Wolfsberg" im sozialen Netzwerk "Facebook" angekommen
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petra.moerth@woche.at

WOLFSBERG. Rund 20 Hunde und zirka 60 Katzen warten aktuell im Tierschutzhaus Wolfsberg auf ein neues Zuhause. In der Vermittlung dieser Tiere beschreitet der Tierschutzverein Wolfsberg unter seinem Obmann Johann Schober in Zukunft neue Wege.

Tiervermittlung 4.0

"Wir haben uns in 'Facebook' ein Profil zugelegt, mit dem wir Neuankömmlinge vermitteln wollen", informiert der Obmann-Stellvertreter Roland Bachmann. Wer dem Facebookprofil mit dem Namen "Tierheim Wolfsberg" eine Freundschaftsanfrage sendet, erhält im sozialen Netzwerk künftig laufend Informationen über das Tierschutzhaus Wolfsberg. "'Facebook' hat eine große Reichweite, kostet nichts und so sind wir viel aktueller", begründet Bachmann den "höchst an der Zeit gewesenen Schritt" wie er sagt. Parallel zum Facebookprofil existiert unter demselben Namen "Tierheim Wolfsberg" auch eine Facebookgruppe. "Wir werden in Zukunft auch Spendenaktionen online bewerben", sagt der Obmann-Stellvertreter. Mit dem neuen Auftritt im sozialen Netzwerk "Facebook" wolle man beim Tierschutzverein Wolfsberg auch das Thema der Tierpatenschaften wieder aktivieren.

Tierpaten gesucht!

Die Patenschaft für einen Hund oder eine Katze sei - wie Bachmann erläutert - individuell gestaltbar: "Als Tierpate kann man einmal in der Woche mit einem Hund spazieren gehen. Aber zum Beispiel ist auch die Übernahme der Futterkosten für eine Katze einen Monat lang möglich." Letztlich sollen die digitalen Maßnahmen dem Tierschutzverein Wolfsberg - der sich im Oktober 2017 in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung neu aufgestellt hat - auch mehr zahlende Mitglieder bescheren. Derzeit enthält das lange Zeit händisch geführte Verzeichnis nämlich nur rund 150 Mitglieder. Nach dem geplanten Neubau des Tierschutzhauses Wolfsberg könnten im Lavanttaler Tierheim neben Hunden und Katzen übrigens auch Vögel oder Hamster vorübergehend Zuflucht finden.

Kein Dauerplatz

Doch der Obmann-Stellvertreter des Tierschutzvereines Wolfsberg stellt klar: "Das Tierheim soll eine Drehscheibe sein, auf der Tiere nach dem Gesundheitscheck gleich wieder weitervermittelt werden, und kein Dauerplatz."


Zur Sache:

Im Oktober 2017 hat sich der Tierschutzverein Wolfsberg in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung neu aufgestellt.
Dem neu gewählten Vorstand gehören Obmann Johann Schober, Obmann-Stellvertreter und Kassier Roland Bachmann, Schriftführerin Lisa Burda, Schriftführerin-Stellvertreterin Inga Prieler, Kassier-Stellvertreterin Eva-Maria Schlagholz sowie die Rechnungsprüfer Max Pulsinger und Christian Stocker an.
Davor haben sich über Jahrzehnte Theresia und Hanns Lintschnig ehrenamtlich dem Tierschutz in Wolfsberg angenommen.
Im heurigen Jahr soll der notwendige Neubau des Tierschutzhauses Wolfsberg als interkommunales Projekt mit den Lavanttaler Gemeinden konkrete Formen annehmen.

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