Grafenschlag im Jubiläumsfieber

Vielbeachtete Auftritte zwischen den Präsentationen des historischen Festzuges: Grafenschläger lieben das Leben und ihre Heimat.
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  • Vielbeachtete Auftritte zwischen den Präsentationen des historischen Festzuges: Grafenschläger lieben das Leben und ihre Heimat.
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700 Jahre: Gemeinde feierte vier Tage lang

Ganz Grafenschlag kleidete sich historisch - Marktplatz wurde zur riesigen Festtafel - Geschichte bleibt lebendig

GRAFENSCHLAG(ms). Als Fanfaren ertönten, das Straßenbild von bunten Fahnen und historischen Gewändern geprägt war und der Marktplatz zur riesigen Festtafel wurde, war es soweit: die Grafenschläger drehten das Rad der Geschichte zurück und erinnerten an die Zeit um 1313, als ihr Heimatort erstmals urkundlich erwähnt wurde.
Anna Walter und Lukas Grafeneder kündigten den feierlichen Anlass an, während draußen auf dem Marktplatz ein paar hundert Zuschauer den Festakt auf der Bühne verfolgten. Prälat Ferdinand Staudinger, Landesrätin Barbara Schwarz, Bezirkshauptmann Michael Widermann und Robert Hafner als Bürgermeister waren sich einig: „Ohne Wurzeln ist der Mensch überall und nirgendwo daheim.“ Die Verbundenheit zu ihrer Heimatgemeinde drückten Volkstanzgruppe, Musikkapelle, Kirchenchor und Jugend durch ihre Musik, Tänze und Lieder aus und mit der Präsentation des neuen Heimatbuches. Othmar Karl Matthias Zaubek sowie Gabi und Georg Walter hatten dafür alles Wissenswerte über die Gemeinde zusammengetragen.
Der große Festumzug bildete den optischen Höhepunkt des Heimatfestes aller „Hiesig’n, Dosigen und Furtigen“, die ihren Ort sage und schreibe vier Tage lang feierten und mit einem bemerkenswerten Programm zahlreiche Freunde in ihren Bann zogen.

Ganze Gemeinde auf den Beinen

Auf ein erfolgreiches Fest hatten Obfrau Regina Grafeneder und Georg Hackl vom Dorferneuerungsverein gehofft – und ihre Erwartungen wurden übertroffen. Dass Dank des schönen Wetters so viele Menschen kommen würden, hatten sie nicht erwartet. Ganz Grafenschlag glich einem riesigen Festplatz. Auch deshalb, weil das Heimattreffen ein Traditionsfest geworden ist, das alle Vereine und viele Helfer mit gestalten. „Hiesige, Dosige, Furtige“ und zahlreiche Freunde waren gekommen und spendeten reichlich Beifall für die imposanten Motivwägen aus Kaltenbrunn, Langschlag, Kleingöttfritz, Promberg, Kleinnonndorf, Wielands, Schafberg, Gafenschlag und die Darstellungen der einzelnen Gruppen. Sie zeigten Historisches, Eindrucksvolles und Amüsantes. Dass allerdings wirklich Wasser aus der Feuerwehrspritze kommt, das überraschte dann doch etliche Zuschauer, die sich aber auch patschnass das Feiern nicht vermiesen ließen.

Autor:

Michaela Seyer aus Zwettl

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