Kritikpunkte der Grünen Zwettl
Handlungsbedarf bei Fußgängerzone
- Die Grünen Zwettl: Andreas Piringer, Günter Widhalm, Evelyn Steindl, Silvia Moser und Manfred Haumer (v.l.)
- Foto: Evi Leutgeb
- hochgeladen von Evi Leutgeb
Im Rahmen eines Pressegespräches brachten die Grünen Zwettl zwei Kritikpunkte vor.
ZWETTL. Im Fußgängerbereich am Hauptplatz würden keine klaren Verhältnisse herrschen, was den Autoverkehr betrifft. Deklarierte Vorgaben gibt es, diese werden jedoch oftmals ignoriert. Man vermutet an die 30 Autofahrer, die sich täglich in die Fußgängerzone stellen, um rasch ihre Einkäufe in den Geschäften am Hauptplatz zu tätigen. Vor der Bank befinden sich speziell nur für die Apotheke Parkplätze, die wahrscheinlich unrechtmäßig andere Autofahrer benutzen.
„Wir wollen keine Strafen“,
erwähnen die Grünen. Aufklärungsarbeit dazu könnten, laut Silvia Moser, auch die Parkwächter übernehmen oder man errichtet, wenn es nicht anders geht, Poller.
„Der Platz soll attraktiv bleiben, damit es auch ein Stadtzentrum-Platz bleibt“,
so Moser, die dabei auch eine Gefährdung für Fußgänger sieht.
Eingezäunter Urwald
Zum anderen geht es um das ehemalige „Hahn-Areal“ in der Gartenstraße. Dieses läge seit etwa 15 Jahren brach.
„Das wird für uns zunehmend zum `Urwald´“,
so Landtagsabgeordnete Silvia Moser.
Die Grünen berufen sich auf das Gemeinderatsprotokoll vom Juni 2017, laut dem das Areal als „Sicherung und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne als funktionaler Mittelpunkt der Siedlungseinheiten, insbesondere als Hauptstandort zentraler Einrichtungen, durch Erhalt und Ausbau der Bedeutung als zentraler Handels- und Dienstleistungsstandort“ sowie „der Erhaltung und Verbesserung des Ortsbildes“ Verwendung finden soll. Das etwa 1 Hektar große Grundstück ist derzeit im Besitz eines Investors.
„Wir stellen uns jetzt die Frage, ob diese Ziele, die im Protokoll stehen, je erreicht werden“,
so Moser,
„unser Wunsch wäre, dass die Stadtgemeinde das kauft und prüft, ob man es rückwidmen kann.“
Derzeit vergleichen es die Grünen als „eingezäunten Urwald mit Ruinen“.
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