Für Rettung: Gesunde Eschen gesucht

Der Pilzbefall ist auf diesem Foto sehr gut ersichtlich.
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  • Der Pilzbefall ist auf diesem Foto sehr gut ersichtlich.
  • hochgeladen von Bernhard Schabauer

BEZIRK ZWETTL (bs). Die Eschen sterben – diese und andere Überschriften konnte man in den letzten Wochen und Monaten der Medienlandschaft in Österreich entnehmen. Und auch im Bezirk Zwettl wird dieser Umstand von Bezirksbauernkammerobmann Dietmar Hipp im Bezirksblätter-Gespräch bestätigt: "Die Esche ist auch bei uns krank, wie wo anders auch. Aber nicht erst seit drei Monaten, sondern seit Jahren." Der Aufschrei sei deshalb bislang eher leise gewesen, da es sich bei der Esche laut Hipp um ein fast zu vernachlässigendes Holz in unseren Wäldern handelt. "Die Esche wurde nur in den 90er Jahren für die Intensivierung der Mischwälder vereinzelt angebaut", so Hipp, der den Bestand im niedrigen Prozentbereich sieht.

Gefahr nicht ausgeschlossen

Dass von der kranken Esche jedoch keine Gefahr ausgeht, kann auch Hipp nicht zu 100 Prozent ausschließen. Vor allem neben Flüssen und Bächen sind Eschen vorherrschend, sodass man als Wanderer und Radfahrer auch auf eine mögliche Gefahr achten muss.

Gesunde Eschen gesucht

Damit die Esche nicht ganz aus den heimischen Wäldern verschwindet, werden aktuell gesunde Bäume gesucht. "Sollten Waldbesitzer inmitten von kranken Eschen, eine oder zwei Gesunde vorfinden, dann sind sie aufgerufen uns diese zu melden", so Hipp. Denn diese könnten dann gegen den Pilzbefall resistent sein und somit möglicherweise einer anderen noch gesunden Gattung angehören. In diesem Fall würden Experten dann die Samen der gesunden Esche gewinnen und so möglicherweise den Fortbestand doch noch sichern können.

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