26.09.2014, 20:48 Uhr

Mobilität mal ganz anders

Die lehrreiche Auto-Mobilität der speziellen Art machte den Schülern viel Spaß.

Mittel- und Sonderschüler aus Allentsteig erlebten einen eindrucksvollen „Europäischen Autofreien Tag“ am 22. September 2014.

ALLENTSTEIG (kuli). Eigentlich hatten Gertrude Weber, Klimabündnisschulenkoordinatorin der Kleinregion, und Ulrich B. Küntzel, Manager der Klima- und Energie-Modellregion ASTEG, einen originellen Outdoor-Event geplant gehabt, bei dem aber wieder einmal das Wetter nicht mitspielte. Acht Schüler*innen der ASO mit Direktorin Maria Pichelbauer und vierzehn Jugendliche aus der Klasse 3W der NMS Allentsteig machten sich am Vormittag auf den Weg, um „HIKE & BOOT“ – d.h. zu Fuß gehen und verschiedene Bewerbe mit Gummistiefeln als Sportgerät zu bestreiten – auf der Jugendwiese am Stadtsee zu erleben. Der einsetzende Regen ließ die Kolonne dann ins KEM-Büro abbiegen, wo als „Plan B“ eine Strampel-Carrerabahn aufgebaut war. Mittels aufgebockter Radln konnte man via Dynamo und von der HTL Karlstein ausgeklügelter Technik die Modellautos mobil machen – je schneller getreten, desto höher die Fahrgeschwindigkeit. Küntzel dachte sich verschiedene Bewerbe aus, bei denen es nicht nur auf die höchste Geschwindigkeit ankommt, sondern auch auf Geschicklichkeit und Vorausberechnung. Auf diese Weise konnten auch Mädchen gewinnen. Frau Weber und Frau Pichelbauer hatten dafür gesorgt, dass jeder Sonderschüler einen Mittelschüler als Coach zur Seite gestellt bekam, die Tipps gaben und die Ergebnisse notierten. Für die Sieger*innen gab es u.a. T-Shirts und LED-Taschenlampen als Preise.
Das Notprogramm machte allen viel Spaß, und lernen konnte man nebenbei auch noch was: Zu viel oder zu wenig „Strom Geben“ führt nicht zum Erfolg, vorausschauende Fahrweise kann auch mit Elektrofahrzeugen Energie sparen und Unfälle vermeiden, und – erzeuge nur so viel Energie, wie du wirklich benötigst, und das da, wo sie gebraucht wird!
Übrigens: Alle bei letztlich „HIKE & BIKE“ mitmachenden Mädchen und Buben waren an diesem Tag zum Abschluss der Europäischen Mobilitätswoche nicht mittels (elterlichem) Pkw zur Schule gekommen, sondern zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln.
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