25.07.2017, 10:00 Uhr

Halbzeitbilanz: Die Top-Projekte der Gemeinden

Das Truckerhaus wurde aufwendig restauriert. (Foto: Archiv)

Seit den letzten Gemeinderatswahlen sind zweieinhalb Jahre vergangen – eine Halbzeitbilanz.

BEZIRK ZWETTL. Am 25. Jänner 2015 wählten fast alle Gemeinden Niederösterreichs ihren Gemeinderat. Im Wahlkampf gab es viele Versprechen. Die Bezirksblätter machen zur Halbzeit der Wahlperiode einen Check: Was wurde in den Gemeinden im Bezirk Zwettl umgesetzt, welche Projekte stehen noch an.

Jahrhundert-Straßenprojekt

Im Bezirk Zwettl stellte das Jahrhundert-Projekt, die Umfahrung der Stadt Zwettl, in den letzten beiden Jahren alles Bisherige in den Schatten. Mit einer Länge von über zehn Kilometern und Gesamtkosten von rund 150 Millionen Euro wird das Straßenbauprojekt die Zwettler Stadt nachhaltig vom Durchzugsverkehr befreien. Das Bauvorhaben wird am kommenden Sonntag, 30. Juli, um 14 Uhr feierlich durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner abgeschlossen und für den Verkehr freigegeben.
Was als Konsequenz dieses Projektes im Anschluss und somit in der zweiten Halbzeit der Regierungsperiode anfallen wird, ist die Umsetzung eines neuen Verkehrskonzeptes der Zwettler Innenstadt. Es wird nach der Umfahrungseröffnung neben Verkehrszählungen auch erste Maßnahmen geben. So soll Ende des Jahres, zumindest aber bis 2018, die untere Landstraße einer großen Sanierung unterzogen werden.

Viele kleine Vorhaben

In den Gemeinden des Bezirkes wurden in den letzten zweieinhalb Jahren viele kleine Wahlversprechen in die Tat umgesetzt. In der Gemeinde Gutenbrunn wurde etwa das Truckerhaus revitalisiert. Im Zuge der Landesschau in Pöggstall arbeitete der Historische Verein, mit Erwin van Dijk als Obmann an der Spitze, die geschichtliche Entwicklung der Holzindustrie in dem historischen Gebäude auf und machte dies zeitgerecht vor der Eröffnung der Schau für Gäste zugänglich.

Neues Feuerwehrhaus

In Echsenbach entsteht derzeit ein neues Feuerwehrhaus. Bürgermeister Baireder im Bezirksblätter-Telefonat über den aktuellen Stand: "Aktuell werden die Wände für die Halle aufgestellt. In der ersten August-Woche wird der Verwaltungstrakt, eine Fertigkonstruktion von HARTL HAUS, aufgestellt." Somit ist man nicht nur voll im Zeitplan, sondern auch in der Kostenfrage im Soll.
Der Voranschlag von rund eineinhalb Millionen Euro wird aufgrund von Eigenleistungen der Feuerwehrkameraden laut Baireder unterschritten werden. Die Eröffnung ist für das Frühjahr 2018 geplant.
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