15.06.2016, 08:07 Uhr

Brucker Stadtfest startet neu durch

Präsentierten die Eckdaten des Brucker Stadtfestes 2016: Michael Baierl, Bürgermeister Hans Straßegger und Karl-Heinz Bachler. (Foto: Stadt Bruck/Meieregger (MAM))
Das Brucker Stadtfest der Vereine soll am 6. August erstmals bei freiem Eintritt stattfinden. Gemeinsam mit der Konzentrierung des Veranstaltungsgeländes soll dies den Besucherzuspruch steigern.

Gemeinsam mit dem Straßenkunstfestival Murenschalk & Gaukelei (12. und 13. August) stellt das Stadtfest der Vereine alljährlich einen der absoluten Veranstaltungshöhepunkte in Bruck an der Mur dar. Für 2016 wird einer der Hauptkritikpunkte der vergangenen Jahre beseitigt, das Eintrittsgeld in Höhe von 6 bzw. 8 Euro. Und so soll das Stadtfest am Samstag, den 6. August, um 18 Uhr heuer erstmals bei freiem Eintritt stattfinden. Das Stadtfest- Komitee um seinen Vorsitzenden Michael Baierl erhofft sich dadurch ebenfalls wie die Stadt Bruck, die als Hauptsponsor fungiert, eine maßgebliche Frequenz- und Besuchersteigerung.

Durch die Neuregelung ohne Eintritt fallen unter anderem hohe Kosten für Kassen bei den Eingängen, Verkehrsverordnungen, Absperrgitter etc. weg, auch bei der Security können Einsparungen getroffen werden. Den Verantwortlichen ist jedoch auch klar, dass es mit dem freien Eintritt alleine nicht getan ist. So galt es auch, was das Veranstaltungsareal betrifft, neue Überlegungen anzustrengen und Ideen der teilnehmenden Vereine miteinzubeziehen. Aufgrund dieser Anregungen konzentriert sich das Geschehen künftig vom Hauptplatz über die Mittergasse bis hinunter zum Minoritenplatz, die Herzog-Ernst-Gasse und das Areal vor dem Leiner fallen weg. Dadurch ergibt sich für 2016 ein durchgezogenes, kompaktes Veranstaltungsgelände.

Vereine & Gastronomie profitieren
Neben den rund 25 Vereinen, denen das Fest Jahr für Jahr als wichtige Einnahmequelle für ihre Tätigkeit während des Jahres dient, gelang es auch die Gastronomen im Bereich des neuen Stadtfestgeländes in der Innenstadt mit ins Boot zu holen. Bei den Vereinsständen werden zwar weiterhin keine harten Getränke ausgeschenkt, das Getränkekonzept wurde aber neu gestaltet, um bestmögliche Chancengleichheit zwischen Gastronomen und Ständen zu ermöglichen. „Die Vereine müssen von ihrem Engagement und ihren Ständen wieder einen größeren finanziellen Nutzen haben. Nur wenn Geld für die Arbeit im Verein hereinkommt, macht das Fest der Vereine auch für die Zukunft Sinn“, meint Baierl.

Drei Bühnen
Auf zwei großen Bühnen auf den beiden Plätzen sowie auf einer kleineren Bühne in der Mittergasse werden nationale Bands wie die Jungen Mölltaler und Straight Hair, aber auch regionale Gruppen wie Die Mugls, Parkbench Drive, Steirerherz, die Gianesins und die FireFuckerz für jede Menge Stimmung unter den Besuchern sorgen.
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