19.05.2016, 11:57 Uhr

ÖBB investieren bis 2021 über 2,4 Milliarden Euro in die Steirische Schieneninfrastruktur

Vorstandsdirektor Andreas Matthä von der ÖBB-Infrastruktur AG, ehem. Infrastrukturminister Gerald Klug und ehem. Verkehrslandesrat Jörg Leichtfried freuen sich durch die Investitionen über kürzere Fahrtzeiten und mehr Pünktlichkeit der Züge. (v.l.n.r.) (Foto: oebb)
Der Ausbau der Steirischen Schieneninfrastruktur ist in vollem Gang. Allein heuer werden 345 Millionen Euro investiert. Damit werden der weitere Ausbau der S-Bahn, die Errichtung der Koralmbahn, die Modernisierung von zahlreichen weiteren Infrastrukturanlagen und kundenrelevante Maßnahmen wie etwa der Ausbau von P&R möglich.
Gerald Klug (zum Zeitpunkt der Bekanntmachung Infrastrukturminister), Jörg Leichtfried ( zum Zeitpunkt der Bekanntmachung Verkehrslandesrat) und ÖBB-Vorstandsdirektor Andreas Matthä präsentierten kürzlich den Investitionsplan in der Steiermark. Zusätzlich zum weiteren Ausbau der Koralmbahn fließen über 100 Millionen Euro in die Erhaltung und Erneuerung des bestehenden Streckennetzes. Auch das Erfolgsmodell S-Bahn basiert auf den Investitionen in die Schieneninfrastruktur.
„Wir investieren in den kommenden Jahren rund zweieinhalb Milliarden Euro in das steirische Schienennetz“, erklärt Gerald Klug. „Das bedeutet kürzere Fahrzeiten, mehr Pünktlichkeit und mehr Züge. Damit machen wir die Bahn für die Steirerinnen und Steirer noch attraktiver. Und wir stärken den Wirtschaftsstandort und sichern langfristig mehr als 40.000 Arbeitsplätze.“
"Die umfangreichen Investitionen des Bundes schaffen bei uns in der Steiermark nicht nur wertvolle Arbeitsplätze, sie sichern den heimischen Wirtschaftsstandort auch langfristig ab. Die ÖBB investieren im Auftrag des Bundes jedes Jahr über 300 Millionen Euro und tragen damit wesentlich zur Absicherung von steirischen Arbeitsplätzen bei. Die gut ausgebaute Infra­struktur ermöglicht es uns, das erfolgreiche steirische S-Bahn System weiter auszubauen. Auch die Attraktivität des Öffentlichen Verkehrs steigt. So werden bis Ende des nächsten Jahres 18 neue und höchst komfortable Nahverkehrszüge in der Steiermark unterwegs sein", freut sich Jörg Leichtfried.
„Die Verbesserung der Schieneninfrastruktur ermöglicht leistungsfähige Schienenverkehrswege und bietet damit die Basis für attraktive Dienstleistungen auf der Schiene. Der Plan geht auf, denn: Gemeinsam mit dem Land Steiermark sind wir auf einem sehr guten Weg. Die Fahrgastfrequenz konnte bereits um 60 Prozent gesteigert werden und auch der Ausbau der Südstrecke ist voll im Gange“, erklärt Vorstandsdirektor Andreas Matthä von der ÖBB-Infrastruktur AG. „Die nunmehr geplanten Ausbauschritte werden weitere Anreize bilden, um noch mehr Fahrgäste für die Bahn zu begeistern.“
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