07.07.2016, 12:37 Uhr

SENIORENBUND OG Stattegg

Stattegg: Stattegg | Am 14. Juni hatten wir auf Einladung der ÖBB Seniorenbetreuerin Frau Braunstein
eine Einführung in die Kunst des Ticket-Ausdruckens am Automaten. In der Lounge für
die erste Klasse wurden uns die zahlreichen Angebote näher gebracht..Um 10,25 Uhr
fuhren wir gratis 1.Klasse mit dem Railjet nach Bruck, wo wir schon um 11.01 eintrafen, da dies die erste Station war. Bei Sonnenschein spazierten wir mit Blick auf den Brucker Uhrturm zum Rathaus, wo uns der Fremdenführer in Empfang nahm. Er erzählte uns von der Stadt, die durch zahlreiche Brände zerstört wurde, vom neuen Rathaus und dessen Zubau. Dann gingen wir über einige Stufen zur Stadtpfarrkirche, in der sich die Grabstätte von Herzog Ernst dem Eisernen befindet, der einst Landesfürst der Steiermark war. Es sind auch einige Fresken aus dem Jahr 1425 erhalten. 1464 wurde der Nordtrakt dazugebaut und die Besitzer haben sich im Portal verewigt. Bemerkenswert ist auch eine Kastenorgel und die schwarze Tür zur Sakristei,die auf dem Titel des Dehio Steiermark verewigt wurde.
In einer Nebenkapelle befindet sich ein schwarzer Altar. Als Besonderheit fällt das Kreuz nach vor, d.h. Gott Vater fängt seinen Sohn auf.
Nach einem Spaziergang zum Hauptplatz bestaunten wir das prachtvolle Kornmesserhaus, das von einem italienischen Architekten in venezianischem Stil geplant, aber von österreichischen Steinmetzen ausgeführt wurde. Es wurde im Jahr 1495-1505 für den Hammergewerken Pankraz Kornmeß umgebaut und gilt als Zeichen für den Reichtum der historischen Handelsstadt. In der Nähe befindet sich auch das Gutenberghaus.
Das frühere Handelshaus wurde reich durch den Arsenhandel aus der Breitenau für die Glaserzeugung in Murano und durch den Salzhandel. Auf dem zweitgrößten Hauptplatz von Österreich finden wir auch den Eisernen Brunnen, der seit dem 11.Jahrhundert zur Wasserentnahme für das Volk diente. Am Spitz befindet sich die Figur des Heiligen Georg als Schutzpatron der Soldaten. Auch die Pestsäule ist am Hauptplatz zu finden. Durch enge Gassen spazierten wir zur Mur, wo sich schon außerhalb der Stadtgrenze das Baderhaus befindet. Entlang der Schiffländ geht es zur roten Hohenlimburgbrücke. Hier legten einst die Schiffer an, um ihre Waren abzuladen und zu verkaufen. Von hier sieht man zur blauen Brücke, die blaue Harfe genannt wird.
Der Weg führt uns wieder ins Stadtzentrum, vorbei am alten „Pfaffenhaus“ mit einem Teil der alten Stadtmauer, der kleinen Maria-Hilf-Kapelle und bemerkenswerten Innenhöfen, die im Sommer für Konzerte geöffnet werden.
Nach einigen Schritten wurden wir im Gasthaus Riegler willkommen geheißen , wo wir unser Mittagessen einnahmen. Nachher hatten wir Freizeit zum Kaffee-Trinken und Auslagen schauen bis wir um 15.58 Uhr wieder in den Railjet nach Graz einstiegen. Es war ein wunderschöner Tag, an dem wir viel Wissenswertes über die Stadt Bruck / Mur erfuhren und der uns lange in Erinnerung bleiben wird.
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