19.05.2016, 14:10 Uhr

Vor Einbruch schützen: Schwachstelle Terrassentür

Nach einem Einbruch ins eigene Haus, können sich Betroffene auch lange Zeit nach dem Verbrechen in ihren eigenen vier Wänden unsicher fühlen. (Foto: Abus/CC BY-ND 2.0)

Leicht erreichbare Fenster-, Terrassen- und Balkontüren werden von Einbrechern besonders gern als Einstiegsstelle genutzt. Übliche Fensterkonstruktionen bieten kaum Schutz vor Einbrechern.

ÖSTERREICH. Terrassentüren gehörten der Polizei zufolge zu jenen Schwachstellen, die Einbrecher gerne ausnützten. "Je mehr Hindernisse dem Einbrecher in den Weg gelegt werden, desto schwerer kommt er ans Ziel", heißt es auf der Homepage des Bundeskriminalamtes.

Standardrollläden schützen nicht vor Einbruch

Erste Hindernisse sind Rollläden, Fenster- oder Türläden. Allerdings lassen sich Standardrollläden häufig durch einfaches Hochschieben leicht überwinden. Nur eine Zusatzsicherung kann dies verhindern. Effektiv sei laut den Kriminologen der Einbau von einbruchhemmenden Glasscheiben. Bei Verbundsicherheitsglas verhindern reißfeste Folien ein Splittern der Scheibe und das Fenster gibt trotz beschädigter Verglasung keine Öffnung frei. Bei älteren Fenstern kann der Einbruchschutz zum Teil auch mithilfe von Zusatzbeschlägen erhöht werden.

Auch die Psyche leidet

Sicherheitstechnischen Maßnahmen und Nachbarschaftshilfe sind laut Polizei die effektivsten Maßnahmen, um Einbrecher nicht zum Zug kommen zu lassen. Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für Betroffene oft ein Schock, der auch zu seelischen Problemen führen kann.
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