12.10.2016, 07:30 Uhr

Karlheinz Hödl zieht den Schlussstrich

Karlheinz Hödl gut gelaunt im WOCHE-Büro: "Trink ma halt den letzten Schwarzen!"

Bei der letzten Leibnitzer Gemeinderatssitzung verabschiedete sich Karlheinz Hödl.

Aufgrund eines wichtigen Termins war der Leibnitzer ÖVP-Vizebürgermeister KR Karlheinz Hödl bei der jüngsten Gemeinderatssitzung nicht dabei, doch es war für ihn trotzdem die letzte und Hödl verabschiedete sich offiziell per Mail von Bürgermeister und Gemeinderäten. "Ich wünsche weiterhin dem gesamten Stadt- und Gemeinderat viel Einsatzkraft und Erfolg. Möge die positive Entwicklung unseres gemeinsamen Leibnitz auch in Zukunft im Vordergrund stehen", heißt es im Schreiben.
Der Schritt kam nicht überraschend, denn dass sich Hödl mit 30. September 2016 aus dem Gemeinderat zurückzieht, war mit den Nachfolgern so vereinbart.

Unternehmen geht vor

"Ich habe immer gerne für Leibnitz und den Tourismus gearbeitet, aber künftig will ich mich voll und ganz meinem Beruf widmen. Die Entwicklung meines Unternehmens verlangt vollen Einsatz", betont Hödl, der allerdings aus den internen Querelen der ÖVP, die nach der Gemeindefusion nicht weniger geworden sind, kein Geheimnis macht.
"Ich sehe kein Licht am Horizont, denn ein sachliches Arbeiten in der Partei ist nicht möglich. In Wahrheit geht es nur um Machtspiele", so Hödl und bringt es aus persönlicher Sicht auf den Punkt: "Hans Kindermann pfeift gerne, damit wer tanzt. Und ich pfeife selbst gerne und damit hat es nicht mehr gepasst."

Tourismus & Politik

Karlheinz Hödl war sieben Jahre Tourismusobmann und kam in den Gemeinderat, nachdem Helmut Brodatsch ausschied. Nachdem Margit Baumhackl den Gemeinderat verließ, rückte Hödl als Stadtrat nach. Nachdem Guido Jaklitsch als Vizebürgermeister ging, wurde Hödl Vize.
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