01.07.2016, 11:09 Uhr

Landeshauptmann Schützenhöfer ist neuer Ehrensenator der Montanuniversität

Der neue Ehrensenator der Montanuniversität Leoben, LH Hermann Schützenhöfer, mit Rektor Wilfried Eichlseder. (Foto: Freisinger)
LEOBEN. Mit dem Titel und der Würde eines Ehrensenators ehrte die Montanuniversität Leoben am Freitag (1. Juli 2016) Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. Sein persönlicher Einsatz trage „ganz wesentlich zur Festigung und Weiterentwicklung unserer Alma Mater als weltweit exzellente Bildungs- und Forschungseinrichtung beI. Mit großer Übersicht und Erfahrung hat Hermann Schützenhöfer. die Universität begleitet und bei wertvollen Weichenstellungen, insbesondere in Politik und bei staatlichen Instanzen, unterstützt“, betonte Rektor Wilfried Eichlseder in seiner Laudatio.
Als Beispiele führte der Rektor die Genehmigung des „Zentrum am Berg“, die Installierung und Weiterentwicklung von COMET-Zentren an der Montanuniversität sowie die Unterstützung bei der Erarbeitung des Bauleitplanes für die Leobener Hochschule an. Zudem zeichne Schützenhöfer, der seit einem Ledersprung auf Einladung des Vereins Steirische Eisenstraße 2009 zum Tragen des Bergkittels berechtigt ist, eine besondere Beziehung zur Region rund um den steirischen Erzberg und zum Bergmannsstand aus.


Rohstoff der Zukunft

In seinen Dankesworten nahm Schützenhöfer. Bezug auf die aktuellen Herausforderungen für die Zukunft: „Wissenschaft, Forschung, Innovation und Bildung sind die wesentlichsten Faktoren für Fortschritt, Wohlstand und Lebensqualität. Die bestmögliche Bildung und Förderung der Begabungen sind der wichtigste Rohstoff der Zukunft. Die Montanuniversität ist in ihrer Einzigartigkeit ein Ort der Perspektiven und Chancen. Diese Auszeichnung ist für mich eine große Ehre, sie freut mich und macht mich dankbar. Gleichzeitig ist sie aber auch der Auftrag weiterhin für den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Steiermark zu kämpfen“, sagte der Landeshauptmann.

Graduierungen und Promotionen

Im Rahmen der Akademischen Feier graduierte die Montanuniversität weiters 75 Diplomingenieure und promovierte 20 Doktoren. Weitere Programmpunkte umfassten die Vorstellung von drei frischgebackenen Privatdozenten der Montanuniversität. In seiner Festrede zu „Mobilität und Energie“ verwies Eichlseder auf die vielfältigen Forschungsarbeiten, die Leobener Wissenschaftler zu diesem herausfordernden Themenkomplex leisten. So seien einerseits zur Gewichtsreduktion von Fahrzeugen Leichtbaulösungen mit Hochleistungswerkstoffen unverzichtbar – „ob Metalle, Kunststoffe oder Verbundwerkstoffe, von der Herstellung bis zum Recycling“.
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