31.03.2016, 09:48 Uhr

Vom Dreieck zum Publikumsliebling

Siegerin: Die 16-jährige Anna Taferner begeisterte mit ihrem Entwurf ganz Österreich. Foto: KK

Anna Taferner gewann mit ihrem „Marnin“ einen Maskottchen-Bewerb.

SCHEIFLING. Sie kam, zeichnete und siegte: Anna Taferner holte sich den ersten Platz bei einem österreichweiten Maskottchen-Wettbewerb für die „Swatch Beach Volleyball Major Series“, der Beach-Volleyballtour von Hannes Jagerhofer. Das freut die 16-Jährige natürlich - gerechnet hat sie mit einem solchen Erfolg anfangs nämlich nicht.

Nach wie vor begeistert

„Unsere Direktorin hat gemeint, meine ganze Klasse soll am Wettbewerb teilnehmen“, berichtet die Scheiflingerin, die den Zweig „Industriedesign“ an der Euregio HTBLVA Ferlach besucht. Industriedesign ist es auch, was Anna früher oder später studieren möchte. „Das ist genau meins.“ Auf die HTL in Kärnten wurde sie durch einen Eignungstest in ihrer alten Schule aufmerksam. Mittlerweile besucht sie die dritte Klasse - und ist nach wie vor begeistert.

Knuffiger "Marnin"

Da die Scheiflingerin ohnehin gerne in ihrer Freizeit zeichnet, stellte der Bewerb für sie eine lustige Herausforderung dar. Und siehe da: Aus dem Unterrichtsprojekt wurde schließlich „Marnin“, ein knuffiger Hybrid aus einem Fuchs und einem Känguru.

Süß und gut

Die Geschichte von „Marnin“ begann wider Erwarten nicht mit einem gut durchdachten Konzept, sondern mit einem simplen Kreis, der einfach nicht rund werden wollte. „Am Zettel war eher ein abgerundetes Dreieck“, lacht Anna. „Dann wollte ich einfach nur, dass das Maskottchen gut ausschaut - und vor allem süß.“

Siegreiche Anna

Und das ist ihr bravourös gelungen: „Marnin“ legte beim Onlinevoting gleich einen ausgezeichneten Start hin und mauserte sich schnell zum Publikumsliebling. Unter 76 Einreichungen, zum Teil von waschechten Profis entworfen, konnte sich das süße Tierchen abheben und die Herzen der Voter für sich gewinnen. Jetzt soll es tatsächlich zum Maskottchen für die Beach-Volleyballtour, die in Kroatien, der Schweiz und auch in Klagenfurt stattfindet, werden.

Freude bereiten

„Erfinderin“ Anna Taferner steigt natürlich nicht ohne Anerkennung aus. „Demnächst wird mir ein Preis überreicht“, verrät sie.
Der Name „Marnin“ kommt übrigens aus dem Hebräischen und bedeutet übersetzt „Jemand, der Freude bereitet“. In Annas Fall wird er tatsächlich seinem Namen gerecht - jetzt bleibt noch zu hoffen, dass er den Mannschaften und Besuchern der „Swatch Beach Volleyball Major Series“ ebenso viel Freude beschert.
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