09.03.2016, 14:57 Uhr

Meinung: Die spinnen, die Deutschen!

Österreich wird jetzt also dafür kritisiert, dass es mit seinem großen Nachbarn - oder richtiger, mit der deutschen Kanzlerin, nicht mehr einer Meinung ist. Die selbst ernannte humanitäre Großmacht setzt nach wie vor auf Willkommenskultur und vergisst dabei vornehm die eigenen sozialen Probleme im Land. Trotz der mehr als 12 Milliarden Überschuss im Bundeshaushalt hat Deutschland wirklich keinen Grund, darauf stolz zu sein, dass Millionen seiner Bürger überhaupt nur mit Geld aus Hartz 4 oder einer Riester-Rente
(über)leben können. Nicht wenige Deutsche arbeiten heute in Österreich im Gastgewerbe. Früher war das umgekehrt. Ganz zu schweigen von den vielen in Österreich studierenden Deutschen. Wenn über die Ursachen des Flüchtlingsdramas und des Migrantenproblems diskutiert wird, sollte man auch konsequenter nachfragen, wer von den Rüstungsexporten und Waffenlieferungen am meisten profitiert. Das genauer zu beleuchten, trauen sich die am Gängelband der Großkonzerne geführten Politiker offenbar nicht, weil sie längst zu willfährigen Marionetten der wirklich Mächtigen dieser Welt mutiert sind. Zudem werden viele Probleme verschwiegen, verdrängt oder durch falsch verstandene Toleranz sogar noch vergrößert. Aus Angst davor, als rassistisch abgestempelt zu werden.
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