14.07.2016, 09:11 Uhr

Max und Friedl haben die Zügel fest in der Hand

Max und Friedl Kaltenegger: Die Pferde und der Reitsport sind ihre Leidenschaft und prägen ihr Leben.

Der RC Kaltenegger unter Max und Friedl Kaltenegger verdient sich das Prädikat Reitsport-Metropole im Aichfeld.

ZELTWEG-FARRACH. Im Jahre 1979 wurde der zehn Mitglieder umfassende Reitclub Kaltenegger gegründet. Aus dem ehemaligen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb entstand unter Leitung von Max Kaltenegger - selbst seinerzeit als aktiver Reitsportler im Military- und Springreiten - eine Reithalle, welche die Basis für den weiteren Werdegang darstellen sollte.

War der Parcours zunächst noch ein Wiesenplatz, wurde bald darauf auf Sand geritten, das erste Reit- und Springturnier wurde 1981 veranstaltet, am Start standen bereits beachtliche 100 Pferde.

1. Casino Grand Prix 1989


Sehr zur Freude und Ehre des Ehepaares Max und Friedl Kaltenegger wurde im Jahre 1989 der erste Casino Grand Prix in Farrach ausgetragen, der seitdem aus dem Reitsportkalender in Österreich nicht mehr wegzudenken ist.


Blitzeinschlag im Jahre 1993


Auch ein Blitzschlag im Jahre 1993, wo das Hauptgebäude völlig abbrannte, konnte die Erfolgsstory des Reitklubs im Murtal nicht bremsen.

Unter der Planung vom Hausherrn Max Kaltenegger, der sein ganzes Know-how einbrachte, wurde ein moderner Reitstall nach dem neuesten Stand aufgebaut, der neben Einstellplätzen einen Koppelgang, eine Schrittmaschine, diverse Ausreitmöglichkeiten und einen Schulbetrieb bietet.

Natürlich kann beim RC Kaltenegger der Reiterpass, die Reiternadel oder die Lizenz erworben werden. In Farrach wird auch großes Augenmerk auf die Jugend gelegt. Die Nachwuchsreiter werden mit Pferden unterstützt, neben dem Ausbildungsbetrieb ist der Club auch Treffpunkt für eine sinnvolle Freizeitgestaltung.

Top-Reiter immer wieder in Farrach am Parcours


Top-Reiter, angeführt von Ausnahmekönner Hugo Simon, Thomas Frühmann, Anton Martin Bauer, Dieter Köfler, Gerfried Puck und auch internationale Reitsport-Kapazunder messen sich Jahr für Jahr in Farrach in spannenden Duellen.

Farrach ist ein Turnierort, der bei allen Reitsportlern aus nah und fern sehr beliebt ist.



Max Kaltenegger ist der Boss


Während Max Kaltenegger bei den Turnieren - die enorme Logistik beanspruchen - als Hauptorganisator der uneingeschränkte Chef ist und auch sehr impulsiv sein kann, nichts dem Zufall überlässt und auch selbst Hand anlegt, wie z. B. das Bewässern des Parcours, gilt Gattin Friedl als der ruhende Pol. Sie ist primär für die Organisation und Pressebetreuung zuständig.


Verdienstvolle Mitarbeiterin


Auch nicht mehr beim RC Farrach wegzudenken ist Marion Galler, die bereits seit nunmehr 31 Jahren sowohl aktiv als Reiterin als auch als wertvolle Mitarbeiterin vor Ort fungiert und dem Ehepaar Kaltenegger eine wertvolle Stütze ist.


Erfolg erst durch Mitarbeit vieler Helfer möglich


Mittlerweile gehören dem Klub im Murtal ca. 155 Mitglieder aller Altersklassen an.
Großer Dank gebührt aber natürlich auch den vielen freiwilligen Helfern, egal ob Feuerwehr, Reitclubmitgliedern und deren Angehörigen, Freunden, dem Catering des Hubertushofes Ranzmaier-Hausleitner etc., ohne die eine Ausrichtung des Casino Grand Prix und auch andere Turniere in der heutigen Größenordnung nicht mehr möglich wäre.

Diese tolle Zusammenarbeit und echtes Teamwork aller Beteiligten lassen die Farracher Reitsporttage Jahr für Jahr zu einem tollen Event für Reiter und Publikum werden.

Erfolgreich auf und abseits des Parcours


Reitclub-Boss Max Kaltenegger begann seine aktive Karriere in der Military, war dort Staatsmeister und mehrfacher Landesmeister, gehörte auch dem österreichischen Nationalteamkader an, war u. a. auch EM-Teilnehmer in der Schweiz.

Pech hatte er im Jahre 1980, als Max bereits fix für die Olympiade in Moskau qualifiziert war, aber aufgrund eines Unfalles seines Paradepferdes „Domäne“ (Beinbruch) dieses Großereignis verpasste.

Danach wechselte er ins Lager der Springreiter, avancierte auch dort zum mehrfachen Landesmeister, erreichte z. B. Rang drei beim Großen Preis von Zagreb.

Gattin Friedl, beruflich Lehrerin an der Volksschule Zeltweg, war ebenfalls von Kindheit an vom Reitsport „infiziert“, selbst aktive Turnierreiterin und ist natürlich deklarierte Pferdeliebhaberin.
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