12.10.2016, 15:40 Uhr

Tore fielen nach Strafstößen

Alen Kamerasevic (l.) und Fohnsdorf blieb im Kellerduell nur ein Punkt.

Drei Aluminiumtreffer, aber wieder kein voller Fohnsdorfer Erfolg.

Therme Aqualux Fohnsdorf - Thörl 1:1 (0:0)

Beiden Teams merkt man in der Anfangsphase die Verunsicherung nach den letzten Resultaten an.

In der 11. Minute rettet Fohnsdorf-Torhüter Manuel Kneissl seine Farben vor einem Rückstand, er dreht einen Schuss von Jurisic aus kurzer Distanz mit tollem Reflex in den Corner.

Dreimal Pech mit Latten- bzw. Stangenschüssen

Mit Fortdauer kommen die Fohnsdorfer besser ins Spiel, wenn es aber nicht läuft, gesellt sich auch noch Pech dazu:

In der 35. Minute setzt sich Darijo Dragosavac kraftvoll durch, sein wuchtiger Schuss knapp innerhalb des Strafraumes klatscht an die Unterkante der Querlatte, springt von dort ins Feld zurück.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff trifft Werner Gebhart nach schöner Einzelleistung die Stange.

Kramaric-Solo unbelohnt

In der 59. Minute startet David Kramaric ein Solo, lässt die Thörler Defensive schlecht aussehen, der Torschrei bleibt den Heimischen aber auf den Lippen stecken, der Gewaltschuss von Kramaric landet wieder an der Querlatte - Aluminiumtreffer Nummer drei.

Rene Zisser per Strafstoß erfolgreich

Zwei Minuten später scheinen die Fohnsdorfer aber im Kellerduell doch noch auf die Siegesstraße zu gelangen:

Nach einem Handspiel der Gäste im Strafraum gibt es Elfmeter - Rene Zisser schickt Torhüter Stradner ins falsche Eck und verwertet den Strafstoß sicher zum 1:0.

Gegentor nach Elfmeter-Nachschuss

Bis zur 80. Minute scheint die Truppe von Interimstrainer Tscharre auch auf Siegeskurs, ehe Kamerasevic seinen Gegenspieler im Sechzehner zu ungestüm attackiert und der Schiedsrichter wieder auf Elfmeter entscheidet:

Jurisic tritt zum Strafstoß an, trifft aber nur den rechten Pfosten, das Glück ist den Fohnsdorfern aber nicht hold, den zurückspringenden Ball drückt Wöls mit einigem Zittern zum 1:1-Endstand über die Torlinie.

Zumindest der Vier-Punkte-Abstand der Fohnsdorfer gegenüber Schlusslicht Thörl bleibt aufrecht.

Schwerer Gang nach Murau wartet

In der nächsten Runde gastiert die Fohnsdorfer Truppe am Samstag, 15. Oktober, Spielbeginn um 14 Uhr, beim heimstarken Aufsteiger SVU Murau, wo die Trauben - nicht nur für Gebhart, Lercher & Co. - sehr hoch hängen.

Dolinar fehlt weiter

Definitiv müssen die Fohnsdorfer noch auf den gesperrten Blaz Dolinar verzichten, der nach seinem Ausschluss im Derby gegen den ESV Knittelfeld vier Spiele aufgebrummt bekam und noch für zwei weitere Begegnungen nicht zur Verfügung steht.
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