20.03.2016, 18:47 Uhr

Was vom Tage übrigblieb von Kazuo Ishiguro

Was vom Tage übrigblieb von Kazuo Ishiguro Der Roman über das Leben und Dienen eines Butlers in einem englischen Herrenhaus lässt mich etwas zwiespältig zurück. Die Starrheit und Fähigkeit zu Funktionieren, darin völlig aufzugehen und sich nicht mit leisestem Funken wahrzunehmen ist für mich erstaunlich, fast erschreckend. Wie kann man einzig für dieses Tun leben, wo ist der Mensch in diesem Mann geblieben? Die Sehnsucht nach Liebe und dem Leben schwingt zwar unterschwellig mit, dies aber so leise, dass sie meist kaum wahrnehmbar ist. Ein sehr melancholischer Roman, mit kleinen Durststrecken.
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