Richtung Klimaneutralität 2040
Fernwärmeanschluss für Finanzamt Amstetten
- Herbert Pils (Techniker BAW), Jürgen Hürner (Geschäftsführer BAW), Bernhard Schelch (Abteilungsleiter BAW), Alexander Giger (Clustermanager BIG), Gerhard Irxenmayer (Stadtrat für Wirtschaft und Sport der Stadt Amstetten), Andreas Oberhammer (Geschäftsführer BAW).
- Foto: Nina Godderidge
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Die nachhaltige Wärmewende in Amstetten schreitet weiter voran: Mit dem Anschluss des Finanzamts Amstetten an das regionale Fernwärmenetz sei laut den Stadtwerken ein bedeutender Meilenstein gesetzt worden. Neben der Sparkasse, dem Rathaus, dem Service Point, Hotels und Einkaufszentren ist nun auch die Bundesverwaltung am Hauptplatz komplett dekarbonisiert.
AMSTETTEN. Das Projekt lief von Mitte Juli bis Mitte September 2025 und konnte planmäßig abgeschlossen werden. Die langjährige Partnerschaft zwischen der Biowärme Amstetten-West GmbH (BAW) – einem Unternehmen der Stadtwerke Amstetten GmbH und der EVN Wärme GmbH – der Stadt Amstetten und der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) setzt sich damit erfolgreich fort. Ziel der Kooperation ist es, alle öffentlichen Gebäude in Amstetten klimaneutral mit Wärme zu versorgen. Ein Vorhaben, das nicht nur lokal, sondern auch national von großer Bedeutung ist: Österreich strebt laut Bundesregierung bis 2040 Klimaneutralität an. Auch die Bundesimmobiliengesellschaft setzt auf eine zukunftsorientierte Wärmeversorgung und treibt den Umstieg auf erneuerbare Energiequellen österreichweit aktiv voran.
26 Tonnen CO₂-Einsparung pro Jahr
Mit dem Anschluss des Finanzamts Amstetten an das regionale Fernwärmenetz wird ein weiteres zentrales Bundesverwaltungsgebäude nachhaltig mit Wärme aus erneuerbaren Energiequellen versorgt. Nach dem Bezirksgericht und dem Arbeitsmarktservice (AMS) ist das Finanzamt Amstetten bereits das dritte öffentliche Objekt, das im Rahmen der Kooperation zwischen BAW und BIG an das regionale Fernwärmenetz angeschlossen wurde.
Die bisherige fossile Wärmeversorgung konnte vollständig ersetzt werden. Dadurch werden jährlich rund 26,4 Tonnen CO₂-Äquivalent eingespart – ein messbarer Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2040. Gleichzeitig stärkt der Fernwärmeanschluss die regionale Wertschöpfung, nutzt erneuerbare Energie aus der Region und erhöht die langfristige Versorgungssicherheit.
- Der Fernwärmeanschluss nutzt erneuerbare Energie aus der Region.
- Foto: pixabay (symbol)
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„Der Fernwärmeausbau verbindet wirtschaftliche Stärke mit verantwortungsvollem Handeln. Der Anschluss des Finanzamts Amstetten steht für funktionierende regionale Kooperationen, regionale Wertschöpfung und eine Energieversorgung, die langfristig tragfähig und nachhaltig ist“, so Gerhard Irxenmayer (ÖVP), Stadtrat für Wirtschaft und Sport der Stadt Amstetten. Für die technische Umsetzung des Projekts war hopferwieser + steinmayr als Kooperationspartner der Biowärme Amstetten-West GmbH verantwortlich.
Kommunale Energiewende
Der Fernwärmeanschluss des Finanzamts ist Teil einer umfassenden Energie- und Klimastrategie der Stadt Amstetten. Dank des kontinuierlichen Ausbaus der Fernwärmeversorgung steigt nicht nur die Energieeffizienz öffentlicher Gebäude, auch die Luftqualität in der Amstettner Innenstadt verbessert sich. Damit leistet das Projekt einen weiteren wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in der Region und zur Umsetzung der österreichischen Klimaziele.
Ergänzend zu diesen Maßnahmen setzt die Stadt auch bei der Stromversorgung auf 100 Prozent österreichische Herkunft und treibt den Photovoltaik-Ausbau mit dem Ziel von über 30 MWp bis 2030 weiter voran.
- Die bisherige fossile Wärmeversorgung konnte vollständig ersetzt werden. Dadurch werden jährlich rund 26,4 Tonnen CO₂-Äquivalent eingespart – ein messbarer Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2040.
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„Amstetten zeigt, wie Energiewende auf kommunaler Ebene erfolgreich umgesetzt werden kann – nachhaltig, regional und mit Wirkung über die Stadtgrenzen hinaus“, betonen die Geschäftsführer der BAW Jürgen Hürner und Andreas Oberhammer gemeinsam mit Stadtrat Gerhard Irxenmayer.
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