Strengbergerin gegen Hallenbad-Schließung

Mathias Mayrl und Sohn Leopold beim Hallenbad.

STRENGBERG. "An dem in die Jahre gekommenen Bad störte sich niemand. Im Gegenteil, jeder schätzte das Privileg, eines zu haben", erklärt Elisa Klimmer-Mayrl.
"Ein Hallenbad bietet Lebensqualität vom Baby bis zum Senior und genau das hat man in Strengberg kennen und lieben gelernt", so Klimmer-Mayrl. Seit knapp zwei Jahren wohnt die Mutter mit ihrem Mann Mathias Mayrl und dem elf Monate alten Sohn Leopold in Strengberg. Nun möchte sie Unterschriften für den Erhalt des Bads sammeln, dessen Schließung nun im Gemeinderat beschlossen wurde. Unterstützer können sich direkt an sie unter 0676 516 3262 wenden.

Renovierung zu teuer

"Das Bad war 42 Jahre alt", erklärt Bürgermeister Roland Dietl, eine anstehende und benötigte Generalsanierung hätte sich die Gemeinde nicht leisten können. Noch dazu sei das Hallenbad defizitär und das Gemeindebudget mit 40.000 bis 50.000 Euro jährlich belastet, so der Bürgermeister.

Aus Bad wird Kindergarten

Auch die Nachnutzung des Bads stößt bei Elisa Klimmer-Mayrl auf Unverständnis. Künftig soll hier eine Kindergartengruppe einziehen, für eine weitere sollen die Voraussetzungen geschaffen werden. Der Bau habe ausschließlich Fenster nach Norden und liege "im Keller" der Schule, ist sie davon überzeugt, dass dies kein geeigneter Raum für die Kinder ist. Das Bad sei ebenerdig, erwidert Dietl. Statt der Fenster würde eine Glaswand entstehen, die "jede Menge Tageslicht" für die Kinder bringt. "Wir machen das ja nicht aus Jux und Tollerei", betont der Ortschef.

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