Serie: Kunst im öffentlichen Raum
"Vergoldeter" Kreuzweg in Seitenstetten
- 6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
Kreuzweg von Rudolf Kolbitsch, Bildungszentrum St. Benedikt, Seitenstetten - Foto: Hans-Peter Kriener
- hochgeladen von Hans-Peter Kriener
Zeitgenössische Kreuzwegbilder voller Symbolik von Rudolf Kolbitsch in der Kapelle des Bildungszentrums St. Benedikt
SEITENSTETTEN. Internationale Beachtung erlangte der oberösterreichische Maler und Grafiker Rudolf Kolbitsch (1922–2003) mit seinen 1976 entstandenen Kreuzweg-Stahlätzungen* für die moderne Kirche in Nowa Huta bei Krakau (Polen). Motive dieses eindrucksvollen Werkes über das Leiden und Sterben Jesu Christi finden sich auch in der Kapelle des Bildungszentrums St. Benedikt wieder. Für den am 8. Dezember 1979 eingeweihten Sakralraum des einstigen Bischöflichen Knabenseminars "Marianum" malte Kolbitsch 14 Kreuzwegbilder auf vergoldeten Holzplatten (je 65 x 65 cm). Der Stacheldraht ist dabei Sinnbild für den Eisernen Vorhang, der Europa bis 1989 trennte.
*Kreuzweg-Abdruck in Linz
Abzüge der Eisenradierungen (seitenverkehrt) der von Rudolf Kolbitsch gestalteten Kreuzwegstationen für Nowa Huta befinden sich in der Pfarrkirche St. Theresia in Linz-Keferfeld (Kreuzwegweihe: 25. Februar 1977, Kirchweihe: 7. Oktober 1962).
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