"Weit entfernt vom Grenzwert": Amstettner atmen weniger Feinstaub ein
- Landtagsabgeordneter Anton Kasser und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.
- Foto: NLK Reinberger
- hochgeladen von Thomas Leitsberger
"Deutliche Verbesserung zum Vorjahr": Feinstaubbelastung ist seit 2005 um 16 Prozent gesunken.
BEZIRK AMSTETTEN. „Auch heuer sind wir wieder weit entfernt vom erlaubten Grenzwert", meint Landtagsabgeordneter Anton Kasser zur Luftqualität im Bezirk Amstetten.
Beim Messpunkt Amstetten wurden 2018 im Jahresmittel 20 Mikrogramm pro Kubikmeter Feinstaub gemessen. Hier lag die Feinstaubbelastung an 4 Tagen bei über 50 Mikrogramm je Kubikmeter. "Eine deutliche Verbesserung zum Vorjahr, wo es 17 Tage waren“, sagt Kasser dazu. Die Grenzwerte werden dann überschritten, wenn an 25 Tagen die Feinstaubbelastung am Messpunkt bei über 50 Mikrogramm pro Kubikmeter liegt. Die Feinstaubwerte sind seit dem Jahr 2005 um rund 16 % gesunken. In den letzten fünf Jahren kam es in Niederösterreich zu keiner Überschreitung der Feinstaubgrenzwerte.
Programm gegen Feinstaub
"Das NÖ-Feinstaubprogramm soll weiter Stück für Stück umgesetzt werden und die Emissionen nachhaltig senken. Um dieses Ziel erreichen zu können, sind vom Verkehr bis hin zum Energie- und Industriesektor wirkungsvolle Maßnahmen zu setzen", sagt dazu Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf. "Einen wichtigen Beitrag dazu leisten die erneuerbaren Energien, woraus seit 2015 100 % des NÖ Stroms erzeugt wird. Zusätzlich können aktuell knapp 400.000 Haushalte mit sicherem und feinstaubfreien Strom versorgt werden", so Pernkopf. Den weiteren Ausbau an erneuerbaren Energiequellen gelte es fortzusetzen.
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