Sportler auf neuen Wegen
Wie Niederösterreichs Spitzensportler in Haag den Reitsport für sich entdeckten
- Beachvolleyball-Schwestern Dorina und Ronja Klinger mit Sonja Klima sowie Paralympics-Schwimmer Andreas Ernhofer in Haag.
- Foto: EQWO Petra Kerschbaum
- hochgeladen von Eva Dietl-Schuller
Beachvolleyballerinnen Dorina und Ronja Klinger sowie Paralympics-Schwimmer Andreas Ernhofer tauchten in Haag in die Welt des Springreitens ein. Gastgeber Helmut Morbitzer vermittelte den niederösterreichischen Spitzensportler einen Vorgeschmack auf die Longines Global Champions Tour Vienna 2026.
HAAG/BEZIRK AMSTETTEN. In der Reitanlage von Olympiateilnehmer Helmut Morbitzer in Haag verließen die Beachvolleyballerinnen Dorina und Ronja Klinger sowie Paralympics-Schwimmer Andreas Ernhofer ihre gewohnte sportliche Umgebung. Unter Anleitung von Morbitzer und Sonja Klima stellten sie sich unterschiedlichen Aufgaben rund ums Pferd und erlebten hautnah, welche Fähigkeiten im Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier gefragt sind. Teamwork, Vertrauen und Kommunikation standen dabei im Mittelpunkt.
Helmut Morbitzer: „Vertrauen ist der Schlüssel“
Für Gastgeber Helmut Morbitzer war die Challenge eine Gelegenheit, die Besonderheiten des Reitsports zu vermitteln. „Viele Menschen sehen beim Springreiten vor allem die sportliche Leistung. Wer selbst einmal mit einem Pferd arbeitet, merkt sehr schnell, wie viel Feingefühl, Vertrauen und Partnerschaft dahinterstecken“, betonte Morbitzer. Auch Sonja Klima zeigte sich beeindruckt: „Es war schön zu sehen, mit welchem Respekt und welcher Begeisterung die Athlet mit den Pferden umgegangen sind.“
Dorina und Ronja Klinger: Respekt für den Reitsport
Für die Beachvolleyball-Schwestern aus Niederösterreich war der Perspektivenwechsel eine wertvolle Erfahrung. „Wir haben heute enormen Respekt vor dem Reitsport bekommen. Man merkt sehr schnell, dass hier jedes Detail zählt und wie viel Arbeit hinter einer scheinbar mühelosen Runde steckt“, sagten Dorina und Ronja Klinger. Die beiden Athletinnen zeigten sich beeindruckt von der Präzision und dem Zusammenspiel zwischen Reiter und Pferd.
Andreas Ernhofer blickt Richtung Wien 2026
Paralympics-Schwimmer Andreas Ernhofer nahm vor allem die mentale Komponente des Sports mit. „Als Schwimmer kämpft man meist mit sich selbst und der Uhr. Umso spannender war es für mich, eine Sportart kennenzulernen, bei der man nur gemeinsam erfolgreich sein kann“, erklärte Ernhofer. Die Erfahrungen in Haag lieferten den Athlet einen ersten Eindruck davon, was die Weltelite des Springreitens von 24. bis 27. September 2026 bei der Longines Global Champions Tour Vienna im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn zeigen wird.
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