Mega-Deal
Amstetten kauft ÖBB-Gründe beim Bahnhof um 11 Millionen Euro

Ein Blick über das Dach der Remise Richtung Osten auf das Kerngebiet der künftigen Stadtentwicklung.  | Foto: Leitsberger
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  • Ein Blick über das Dach der Remise Richtung Osten auf das Kerngebiet der künftigen Stadtentwicklung.
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73.000 m² an ÖBB-Gründen in der Stadt Amstetten werden von neuer Wirtschaftsraum GmbH gekauft.

STADT AMSTETTEN. "Die Region ergreift eine Jahrhundertchance", sagt Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer. Dieser bildet mit Bürgermeisterkollegen Johannes Pressl das provisorische Führungsduo der neuen Wirtschaftsraum Amstetten GmbH (WRA). Diese kaufte nun ÖBB-Gründe im Amstettner Stadtgebiet (siehe Zur Sache).

73.000 m² um 11 Mio. Euro

Um 11 Millionen Euro werden 73.000 m² der ÖBB abgekauft. Das Kernstück ist das Gebiet von der Remise ostwärts Richtung ehemaligem Stellwerk. Hinzukommen noch Flächen in der Roseggerstraße und ein Gebiet auf der anderen Seite der Westbahn vom Parkhaus Graben zum Kreisverkehr beim Interspar.
Man hätte über Monate mit den ÖBB "partnerschaftlich" verhandelt. Nun wurden die Verträge unterschrieben. Hinsichtlich des Preises hätte es mehrere Gutachten gegeben. Es sei für beide Seiten ein guter Preis, sagt Pressl.

Das ist am Amstettner Bahnhofsareal geplant

Entstehen soll auf dem Areal Raum für Wohnen, Wirtschaft und Innovation. Fließende Übergänge der einzelnen Bereiche sind dabei durchaus erwünscht.

So geht es weiter

Im Laufe der nächsten Monate wird aufbauend auf den Vorarbeiten der ÖBB Immobilienmanagement GmbH ein Masterplan für die Gründe entwickelt. In den vergangenen Jahren wurde durch die ÖBB ein "Rahmen gezimmert", so Pressl. Nun gelte es, das Bild zu malen, das in diesem Rahmen zu sehen sein soll. Gleichzeitig werden Partner gesucht, welche konkrete Projekte umsetzen sollen, erklärt Pressl. Gesucht wird auch noch ein Geschäftsführer für die Wirtschaftsraum GmbH, unter dessen Leitung die ersten Projekte umgesetzt werden sollen. Es gebe bereits viele Anfragen, so Haberhauer.

"Die Weichen wurden gestellt", so Amstettens Bürgermeister.

Zur Sache: Amstetten und die Umlandgemeinden Allhartsberg, Ardagger, Aschbach, Euratsfeld, Ferschnitz, Neuhofen, Neustadtl, Oed-Öhling, St. Georgen/Y., Viehdorf, Wallsee, Winklarn und Zeillern gründeten vor wenigen Wochen die Wirtschaftsraum Amstetten GmbH (WRA). Das Ziel: Standort absichern und ausbauen. Die WRA wird von den Gemeinden mit Eigenkapital ausgestattet, wobei die Anteile zu 55 Prozent auf die Stadtgemeinde und zu 45 Prozent auf das Umland entfallen. Ein Kommunalsteuerausgleich sorgt dafür, dass künftige Erträge nach einem "transparenten Schlüssel" aufgeteilt werden.

Ein Blick über das Dach der Remise Richtung Osten auf das Kerngebiet der künftigen Stadtentwicklung.  | Foto: Leitsberger
Christian Haberhauer und Johannes Pressl. | Foto: Leitsberger
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