Arbeiterkammerrat Andreas Schauer bei AKNÖ-Vollversammlung angelobt

Bernhard Ebner, AKNÖ-Vizepräsident Franz Hemm, Bezirkskammerrat Andreas Schauer und FCG-NÖ Vorsitzender Alfred Schöls
  • Bernhard Ebner, AKNÖ-Vizepräsident Franz Hemm, Bezirkskammerrat Andreas Schauer und FCG-NÖ Vorsitzender Alfred Schöls
  • Foto: AKNÖ
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Erstmals in der Geschichte der Arbeiterkammer NÖ war die Vollversammlung, das sogenannte ArbeitnehmerInnen-Parlament, vollzählig. Alle 110 Mitglieder waren zur Angelobung gekommen, darunter auch der Kammerrat aus dem Bezirk Amstetten Andreas Schauer. Neben der Wahl des Präsidiums präsentierten die Fraktionen auch ihre Schwerpunkte für die kommenden fünf Jahre.

Weniger Lohnsteuer

Andreas Schauer von der Volkspartei NÖ: „Wir brauchen vor allem mehr bundesweites Engagement. Weniger Lohnsteuer, für mehr Kaufkraft – weniger Lohnnebenkosten, für mehr Jobs – und spürbare Maßnahmen, um vor allem älteren Arbeitssuchenden unter die Arme zu greifen. Derzeit suchen alleine im Bezirk Amstetten 731 ältere Landsleute über 50 Jahren einen Job“.

Modernisierung des AK-Wahlrechts

Neben diesen Maßnahmen geht es Andreas Schauer aber auch um eine Modernisierung des Arbeiterkammerwahlrechts: „Bei einer Wahlbeteiligung von 40% ist Feuer am Dach – wir haben eine ganze Palette von Vorschlägen gemacht, die allesamt an der Blockade der Mehrheitsfraktion gescheitert sind. Die nächsten 5 Jahre werden wir aber nicht locker lassen. Es kann nicht sein, dass Arbeiterkammerwahlen fast ein halbes Jahr lang dauern, andere einen Tag - es kann nicht sein, dass rund ein Viertel aller Wahlberechtigten, darunter alle Lehrlinge, nicht automatisch wählen darf – und es kann nicht sein, dass die Briefwahl durch einen Strichcode keine anonyme Wahl zulässt“.

Alle Türen offen

Für den Fraktionsobmann der Volkspartei NÖ AKNÖ-Vizepräsidenten Franz Hemm ist nach dem Ergebnis der Wahl die Tür zur Zusammenarbeit mit allen Fraktionen jedenfalls weit offen: „Mit dem Ergebnis der AKNÖ-Wahl und der einstimmigen Wahl des gesamten Präsidiums steht die Tür zur Zusammenarbeit allen Kammerrätinnen und Kammerräten über Fraktionsgrenzen hinweg weit offen. Gerade jetzt sollten wir uns aber nicht hinter Gesetzen verstecken, sondern alles daran setzen, diese im Interesse der Arbeitnehme weiter zu verbessern“.

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