28.11.2016, 14:37 Uhr

Bergbauernschule siegte mit kreativster Kuh-Choreo

Maria Ottenschläger, Barbara Schwarz, Daniela Schnabler, Markus Höllmüller, Andreas Tippelreither, Leo Klaffner mit Kalbin „Geige“. (Foto: Jürgen Mück)

Jungzüchter-Championat: Bergbauernschule Hohenlehen siegt bei „Kreativbewerb“.

BEZIRK AMSTETTEN. Beim Jungzüchter-Championat in Wieselburg, an dem über 200 Jugendliche teilnahmen, waren die Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschulen (LFS) aus dem Bezirk überaus erfolgreich.

Den Kreativbewerb entschied die Bergbauernschule Hohenlehen mit einer fulminanten Bühnenpräsentation, welche auf die vier Grundelemente Feuer, Wasser, Luft und Erde Bezug nahm, klar für sich. Der zweite Platz ging an die LFS Pyhra und Rang drei belegte die LFS Gießhübl.

Sechs Kälber, eine Choreo

Beim Kreativbewerb mussten die Schüler mit sechs Kalbinnen eine Choreografie einstudieren und mit musikalischer Begleitung dem Publikum präsentieren.
Hohenlehen erhielt ein Preisgeld von 600 Euro und wird für Niederösterreich beim Bundesentscheid im März 2017 im Rinderzuchtzentrum in Traboch in der Steiermark an den Start gehen.

Hohenlehen verteidigt Titel

„Die intensiven Vorbereitungen wie die Tierauswahl, das Vorführen und das Styling der Tiere haben sich bezahlt gemacht, denn die Leistungen unserer Schüler waren großartig", freut sich Tierzuchtlehrerin Maria Ottenschläger.

"Für den österreichweiten Bewerb in der Steiermark werden wir das Programm noch professioneller gestalten, um ganz vorne mitmischen zu können. Schließlich gilt es, den Titel zu verteidigen, den wir beim letzten Jungzüchter-Championat in Tirol holten“, betont Tierzuchtlehrer Josef Schnabel.

Arbeit macht sich bezahlt

„Die konsequente Nachwuchsarbeit an den Landwirtschaftsschulen ist die Basis für die späteren Züchter und Hofübernehmer, die bei diesem Wettbewerb wertvolle praktische Erfahrungen sammeln konnten", so Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz.

"Die beeindruckende Arbeit der Jugendlichen mit den Tieren zeigt, dass die Landwirtschaft auch in Zukunft in guten Händen ist. Denn die Rinderzucht bildet das Rückgrat der österreichischen Landwirtschaft, wozu leistungsstarke sowie gesunde und robuste Tiere notwendig sind, die von fachlich kompetenten Bäuerinnen und Bauern betreut werden“, so Schwarz.


Zur Sache: Die Landwirtschaftlichen Fachschulen waren mit rund 70 Schülern aus den Fachschulen Edelhof, Gießhübl, Hohenlehen, Hollabrunn, Pyhra und Warth beim Bewerb vertreten und konnten in den Kategorien Fleckvieh sowie Fleischrinder drei Gesamtsieger stellen.
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