15.12.2017, 11:58 Uhr

Volkshilfe zieht Bilanz

(v.l.n.r.): Claus Ludwig, Traudi Ebner, Rosi Steinkellner, Gemeinderat Edmund Maier; vorne sitzend: Volkshilfe Regionalvereinsvorsitzende Nationalratsabgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig und Volkshilfe Vorsitzende-Stellvertreterin Regina Öllinger.

Die Volkshilfe Amstetten konnte mit insgesamt 10.500.- Euro helfen.

Die Gründe, warum Menschen bei der Volkshilfe Amstetten um Unterstützung ansuchen, sind vielfältig. Wenn die Waschmaschine oder das Auto kaputt geht, kann das jene, die nur über ein geringes Gehalt oder eine niedrige Pension verfügen, schnell aus der Bahn werfen.

Lebensunterhalt bestreiten wird schwerer

In den letzten Jahren beobachten die FunktionärInnen der Volkshilfe aber, dass akute Notsituationen, zu denen auch Krankheit oder der Verlust des Arbeitsplatzes gehören, nicht die einzigen Ursachen sind, warum die Menschen Hilfe benötigen: „In einigen Fällen haben wir drohende Delogierungen abgewendet, weil es den Betroffenen nicht mehr möglich war, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Laufende Kosten wie Miete, Strom, Kosten für die Berufsschule oder Fahrtkosten zur Ausbildung werden oft schon zu einem unüberwindbaren Hindernis“, weiß Volkshilfe Regionalvereinsvorsitzende Nationalratsabgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig. Besonders betroffen seien arbeitslose Menschen über 50 Jahren, MindestpensionistInnen, aber auch junge Menschen in Ausbildung oder AlleinerzieherInnen.

Dank für Spenden

Darüber hinaus setzte sich die Volkshilfe im vergangenen Jahr auch für verschiedenste soziale Projekte ein – wie Ferien am Meer für Kinder mit Behinderungen. Das alles wäre ohne Spenden nicht möglich. „Wir möchten uns herzlich für die großzügige Unterstützung der Amstettner Bevölkerung und der Unternehmen bedanken. Sie haben es möglich gemacht, zu helfen!“, sagt die Regionalvereinsvorsitzende abschließend.
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