14.11.2016, 11:21 Uhr

Elisabeth Asanger in den Landesbildungsvorstand gewählt

Bildungsvorsitzende Beate Raabe-Schasching, MA, Statparteivorsitzender Stadtrat Mag. Gerhard Riegler, Nationalratsabgeordnete und SPÖ Bezirksvorsitzende Ulrike Königsberger-Ludwig, Bildungsministerin Dr. Sonja Hammerschmid, Bildungsgemeinderätin Elisabeth Asanger und Gemeinderätin Regina Öllinger.

Unter dem Motto „Bildung. Chancen. Zukunft.“ lud die SPÖ NÖ vergangenen Samstag zur Landesbildungskonferenz nach Hainfeld. Im Rahmen der Konferenz wurde der neue Vorstand gewählt, in den Bildungsgemeinderätin Elisabeth Asanger als Vertreterin für den Bezirk Amstetten gewählt wurde.

Bei der Landesbildungskonferenz wurde nicht nur über eine chancengerechte Bildungspolitik diskutiert, sondern auch die Führung der SPÖ NÖ Landesbildung gewählt. Die Vorsitzende, Landesschulratsvizepräsidentin Beate Raabe-Schasching, MA, wurde in ihrer Funktion mit großer Mehrheit (95,5 Prozent) bestätigt. Bildungsgemeinderätin Elisabeth Asanger, die sich in Amstetten besonders für eine gesicherte Nachmittagsbetreuung einsetzt, wurde in den Vorstand gewählt. „Ich freue mich sehr über diese verantwortungsvolle Aufgabe und werde weiter daran arbeiten, dass es flächendeckend eine ganztätige Betreuungen gibt, die die Kinder bestmöglich fördert und für das Lernen begeistert!“

Bildungsministerin Dr. Sonja Hammerschmid stellte die Weichen für ein zukunftsfähiges Schulwesen, in dem jedes Kind die beste Bildung erhalten, in seinen Leistungen bestmöglich und bedürfnisorientiert gefördert werden soll. „Das gerade vorgestellte Autonomiepaket ist ein wesentlicher Schritt, um unser Schulsystem zukunftsfit zu machen. Unsere PädagogInnen in den Klassenzimmern wissen sehr genau, was ihre SchülerInnen brauchen, um sich gut entwickeln zu können. Wir wollen ihnen deshalb mit dem Autonomiepaket mehr pädagogischen Freiraum in der Unterrichtsgestaltung geben“, erklärte die Bildungsministerin.

Landesparteivorsitzender Mag. Matthias Stadler betonte in seinem Referat, dass die Ansprüche an die Lehrlinge durch Technisierung und Spezialisierung steigen würden: „Deswegen ist es für uns ein logischer Schritt, dass das duale Ausbildungssystem durch das triale System weiterentwickelt wird: Ein Drittel Berufsschule, ein Drittel betriebliche Ausbildung, ein Drittel überbetriebliche Ausbildung – dabei soll die praktisch-betriebliche Ausbildung erweitert werden.“ Zudem würde ein triales Ausbildungssystem den Lehrberuf attraktivieren: der Fachkräftemangel mache deutlich, wie dringend der Reformbedarf in der Lehre ist, auch was das Image und die gesellschaftliche Anerkennung betrifft.
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