Maria fassungslos

Christiane Pott-Schlager: Frauenzimmer mit Kalaschnikow
  • Christiane Pott-Schlager: Frauenzimmer mit Kalaschnikow
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  • hochgeladen von Gabriela Stockmann

Maria fassungslos CHRISTIANE POTT-SCHLAGER
Zeichnung, Malerei, Stahlobjekte, Rauminstallation

Vernissage: Dienstag, 6. September 2016, 19 Uhr
Begrüßung: Christine Todt
Einführung: Mag.art Christiane Pott-Schlager
Eröffnung: Stadtrat Hans Hornyik
Dauer der Ausstellung: 6. bis 18. September 2016
Sonntag, 18. 9. 2016, 17 Uhr:
Führung durch die Ausstellung mit Mag.art Christiane Pott-Schlager

Maria, als eine Metapher für eine historisch gleichbleibende, menschliche Größe und für eine Humanistin, die für alle Lebewesen Mitgefühl hat, kommentiert als zentrale religiöse Figur aus ihrem Blickwinkel die Tagesaktualitäten, Katastrophen und Moden der Zeit. Dabei werden sich verändernde Frauenrollen genauso ins Visier genommen wie der Umgang mit der Natur, also Asphaltierung und Untertunnelung der Welt. Die Figur der Maria kann in diesem Fall Durchblick gewähren zu jeder Frau, zu jedem Menschen und zum Dasein an sich.
Die künstlerische Praxis der Malerin, Zeichnerin und Stahlbildhauerin Christiane Pott-Schlager ist gekennzeichnet durch großräumige Malgesten, eigenwillige Experimente mit der Konsistenz von Farben, vielschichtige, lebendige Farbflächen und expressiv-motorische Graphismen. Sie präsentiert ihre vielfältigen Werke oft in Verbindung mit abstrakten und reduzierten Stahlobjekten oder Stahlkonstruktionen zu komplexen Rauminstallationen.
Ihr Selbstverständnis als Künstlerin liegt darin, sich auf die Suche nach Bildmotiven in der Gesellschaft zu begeben und mit ihren Werken einen aktuellen, manchmal überraschenden Blick auf innere und äußere Gesellschaftsmomente zu bieten.

CHRISTIANE POTT-SCHLAGER
Geboren 1965 in Bremen/Deutschland. Freischaffende Künstlerin in den Medien Malerei, Stahlbildhauerei, Zeichnung und Rauminstallation. Studium der Kunst- und Werkerziehung an der Universität „Mozarteum“ Salzburg bei Prof. Kleinpeter und Prof. R. Arnold.
2006-2012 Leiterin des „Internationalen Stahlsymposions“ Riedersbach/Österreich.
Lektorentätigkeit an chinesischen Universitäten in Peking, Chengdu und Guilin.
Atelierstipendien in Chengdu/China und Budapest/Ungarn, Sardinien/Italien.
Preise und Projekte: 2009 Kunst-am-Bau-Projekt, Haigermoos/OÖ, 2010 Karl-Weiser-Preis Salzburg, 2014 Förderpreis des Landes Salzburg, 2015 Kunst-am-Bau-Projekt, St. Pantaleon/OÖ.
Zahlreiche Ausstellungen und Projekte im öffentlichen Raum in Deutschland, Österreich, Italien, Estland, Litauen, Finnland, Schweden, Türkei und China.

Autor:

Gabriela Stockmann aus Baden

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