Über schwebende Inseln und fliegende Menschen

Die Darstellung von Schwerelosigkeit hat in der europäischen Kunst keine lange Geschichte. Im späten Mittelalter und in der Renaissance wurde sie durch die Engel dargestellt, oder durch Wolken, die die Protagonisten tragen. Erst in der Zeit des Barocks kann man die Abbildungen von Menschen, die tatsächlich schweben, finden. Die Erfindung der Fotografie und des Heißluftballons im 18. Jahrhundert ermöglichte eine ganz neue Perspektive: die Welt von oben zu betrachten. Die moderne Darstellung vom Schweben hat sich im Surrealismus sowie in der abstrakten Malerei weiter entwickelt.

Diese Ausstellung mit Arbeiten von internationalen KünstlerInnen zeigt eine Vielfalt von zeitgenössischen Interpretationen dieses Motivs in Malerei und Fotografie. Sie zeigt uns die Schwerelosigkeit als Metapher für Distanz in körperlichem und spirituellem Sinne, als Gefühl und als geheimnisvolle, gewaltige Kraft, die eine mysteriöse Stimmung hervorruft. Es stellt sich die Frage, ob die Schwerkraft immer vorhanden ist, oder ob sie aufgehoben wird, wenn die Objekte vor dem Betrachter schweben.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Robert Bodnar, Manolo Cocho, Aleksij Kobal, Roy LaGrone, Gani Llalloshi, Andrew Mezvinsky, Sissa Micheli, Lydia Patafta, , Eva Schlegel, Veronika Veit, Tanja Vujinović

Konzept und Kuratierung: Vasja Nagy-Hofbauer

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