Mehr Wahlfreiheit für Familien

Erika Adensamer setzt sich für mehr Selbstbestimmung von Österreichs Familien ein.
  • Erika Adensamer setzt sich für mehr Selbstbestimmung von Österreichs Familien ein.
  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von Barbara Zedlacher

BEZIRK BADEN. Die jüngsten Vorschläge von Grünen und Sozialdemokraten, das Kinderbetreuungsgeld in Sachleistungen und Gutscheine umzuwandeln, stößt der VP-Landtagsabgeordneten Erika Adensamer, selbst Mutter, sauer auf.
Die Präsidentin der Nieder-österreichischen Familieninteressensvertretung äußert sich ganz klar dazu: „Jede Familie hat das Recht auf individuelle Lösungen. Niemand sollte bestimmen, was den Familien gut tut, außer die Familien selbst.“
Die von den Grünen und der SPÖ unterstützte Forderung nach Sachleistungen und Gutscheinen lehnt Erika Adensamer entschieden ab, denn damit würden in erster Linie Betreuungseinrichtungen unterstützt und Eltern in die Fremdbestimmung gezwungen.
Väterkarenz unterstützen
Stattdessen sollte mehr die Väterkarenz in den Vordergrund gerückt und Betriebe, die Familien unterstützen, gefördert werden.
Im Gegensatz zu skandinavischen Ländern ist es in Österreich noch für viele Väter ein Risiko, in Karenz zu gehen. Für viele steht beruflich zu viel auf dem Spiel.
Daher: „Die Motivation zur Väterkarenz und die Unterstützung der Betriebe seitens der Politik sind wichtige Faktoren, um familienfreundliche Vereinbarkeitsmaßnahmen anbieten zu können und damit Eltern die Möglichkeit zu geben, frei über ihr Familien- und Berufsleben zu entscheiden“, betont Adensamer.
Und die Familienpräsidentin schließt mit dem Hinweis: „Die Verleihung des Staatspreises ‚Familienfreundlichster Betrieb‘ im Frühling wird einmal mehr beweisen, dass individuelle Lösungen durch Wahlfreiheit und Selbstbestimmung möglich sind, wenn wir Eltern die Mittel dafür zur Verfügung stellen.“

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