15.01.2014, 00:00 Uhr

Unterwegs am "Themenweg 2014"

Alexandra und Stefan aus Obergrafendorf besuchen den Themenweg 2014 am Peilstein.
Der erste Ausflug des Jahres 2014 führte mich zum „Themenweg des Jahres 2014“ - dem Kletterweg am Peilstein. Seit Generationen wird hier geklettert, ein Magnet für sportliche Naturliebhaber aus dem Großraum Wien.


Los geht's beim Karner

Das Auto wird beim Mostheurigen Karner in Hafnerberg/Nöstach geparkt – und schon geht’s flotten Schrittes los. Der Weg ist ein wenig gatschig, das tut dem Vergnügen aber keinen Abbruch. Entlang von Wiesen und Baumgruppen geht es leicht bergauf, die Sonne im Gesicht. Die erste von 16 Info-Tafeln erläutert den heilsamen Effekt des Kletterns: Es macht Mut, gibt Selbstvertrauen, fördert die Konzentration und die Beweglichkeit. Klettern lernen können alle, auch die älteren Semester. In der Ferne sieht man schon die Peilsteinwände, Kalkgestein, das sich durch besondere Glattheit auszeichnet. 840 verschiedene Kletterrouten, darunter auch ganz einfache, werden angeboten.

Rast beim Holzschlaghaus

Durch den Wald führt der Weg zur ersten Raststation, dem Holzschlaghaus. Danach geht es noch mal ca. 20 Minuten relativ steil bergauf – und schon erblickt man das Peilsteinhaus auf 719 Metern Seehöhe. An diesem schönen Dreikönigstag sind alle Bänke gut besetzt und die Menschen strecken ihre Wintergesichter in die strahlende Sonne.

Höhepunkt Kletterpavillon

Hier wartet auch der Höhepunkt des Themenweges auf die Wanderer: der Kletterpavillon. Wie der Schwanz einer Eidechse liegt die Kletterwand neben dem Waldrand und lädt zum Klettern ein. Gestaltet wurde sie vom Architekten Mathias Barz. Spielerisch können hier verschiedene Kletterstrukturen ausprobiert werden - drinnen und draussen. Und wenn man mal abstürzt, fällt man nicht hoch und weich auf Kies. Der Pavillon kann auch als Notunterkunft genutzt werden, falls das Peilsteinhaus gerade nicht bewirtschaftet ist.
Nach einer kurzen Stärkung erklimme ich noch die Aussichtswarte und lasse meinen Blick über die Hügelketten des Alpenvorlandes schweifen. Dann geht’s zurück zum urigen Mostheurigen Karner, wo ich schon einen Platz reserviert habe, um den etwa dreistündigen Ausflug dann doch noch kulinarisch zu beschließen.
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