08.11.2017, 14:47 Uhr

Landesklinikum Baden als Ausbildungsstätte

Qualitätssicherung fand ein Operationskurs, genauer gesagt ein Medical Expert Training für „Laparoskopische Zystoprostatektomie“ an der Urologischen Abteilung im Landes­klinikum Baden statt.

Sieben Fachärzte aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland nahmen daran teil, um diesen minimal-invasiven Eingriff, der zumeist bei Blasenkrebs durchgeführt werden muss, zu erlernen. Die theoretischen Grundlagen und die anschließende Operation wurden von Prim. Univ. Doz. Dr. Claus Riedl, ärztliche Leitung der urologischen Abteilung des LK Baden, geführt.

„Diese hochkomplexen Eingriffe werden seit über 10 Jahren in Baden durchgeführt, auch die nach Blasenentfernung nötige Harnableitung wird laparoskopisch angelegt. Das dafür notwendige hochmoderne Instrumentarium wird von der NÖ Landeskliniken Holding konsequent auf dem letzten Stand gehalten, um die optimalen technischen Voraussetzungen zu garantieren“, so Prim. Univ. Doz. Dr. Johann Pidlich, ärztlicher Direktor LK Baden-Mödling.

Minimal-invasive Eingriffe
In der urologischen Abteilung am Klinikstandort Baden werden jährlich über 100 laparoskopische Eingriffe durchgeführt.
Bei der sogenannten Schlüsselloch-Chirurgie oder minimal-invasiven Chirurgie werden anstatt eines großen Schnittes nur kleine Öffnungen in den Bauch geschnitten, um Zugang für die Operationswerkzeuge und die endoskopische Kamera zu schaffen. Derartige Eingriffe in die Bauchhöhle werden „Laparoskopie“ genannt.
BILDTEXT
Laparoskopische OP: Prim. Univ. Doz. Dr. Claus Riedl, Vorstand der urologischen Abteilung des LK Baden und sein Team während der Operation.
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