Pistenspaß: so wird auch der Skiurlaub zum Hit

Sporttherapeuten sind darauf geschult den Körper optimal auf Belastungen, wie sie der Skisport mit sich bringt, vorzubereiten.
  • Sporttherapeuten sind darauf geschult den Körper optimal auf Belastungen, wie sie der Skisport mit sich bringt, vorzubereiten.
  • Foto: Step Lochen
  • hochgeladen von Tamara Zopf

BEZIRK (tazo). Wintersport, das ist Bewegung, Naturerlebnis und vor allem Spaß – alles auf einmal. Damit dieser Spaß auch anhält, gilt es jedoch, sich gut auf den Urlaub in den Bergen vorzubereiten. Denn trotz aller gesundheitsfördernden Wirkungen bringt Ski- und Snowboardsport auch immer ein Verletzungsrisiko mit sich. Das Wintervergnügen ist nämlich häufig eine weit unterschätzte Sportart, wie Robert Schimmerl, diplomierter Sporttherapeut und Sportmasseur bei Step Lochen, aus langjähriger Erfahrung weiß: "Alpines Skifahren bedeutet komplexe Bewegungsabläufe, die nahezu alle Muskelgruppen beanspruchen. Neben der Beinmuskulatur spielt auch die Rumpfmuskulatur zur Stabilisation eine entscheidende Rolle. Auf jeden Fall ist ein Vorbereitungsprogramm zu empfehlen. Es sollte folgende Punkte beinhalten: Ausdauer, Kraft und Koordination. Optimalerweise sollte damit bereits im Sommer begonnen werden." Das Ausdauertraining ist wichtig um die Sauerstoffversorgung im Muskel zu gewährleisten um dadurch ein Übersäuern und auch frühzeitiges Ermüden zu vermeiden. Das Krafttraining wiederrum beugt Gelenksverletzungen vor. Auch gute Koordination ist wichtig um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Aber nicht nur der eigene Körper, sondern auch das richtige Material muss in Topform sein. Angepasste Ausrüstung, dem Fahrkönnen entsprechend und ein Bindungschek vom Fachmann sind besonders wichtig. Auch hier besteht im schlimmsten Fall erhöhtes Verletzungsrisiko. Und zu guter Letzt die Aufwärmphase: "Aufwärmen ist generell bei jeder Sportart wichtig. Es hilft die Durchblutung der Muskulatur zu fördern, die Gelenke auf steigende Belastung vorzubereiten und den Stoffwechsel anzukurbeln. "Um den Herzkreislauf in Schwung zu bringen kann man langsam auf der Stelle laufen, das Becken kreisen lassen oder leichte Hochsprünge machen. Wichtig ist es dann auch zu erkennen wenn der Körper, beziehungsweise die Muskeln müde sind, da die Reaktionsfähigkeit sinkt und die Verletzungsanfälligkeit stark ansteigt. Lieber öfters eine Pause einlegen", verrät der Experte.

Autor:

Tamara Zopf aus Ried

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