Verordnung BH Braunau
Kronberger:" Veranstaltungen untersagt"

Bei Nichteinhaltung der Verordnung kann es zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.450 Euro, beziehungsweise zu einer vierwöchigen Freiheitsstrafe kommen.
  • Bei Nichteinhaltung der Verordnung kann es zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.450 Euro, beziehungsweise zu einer vierwöchigen Freiheitsstrafe kommen.
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Seit gestern Mittag ist klar:  Veranstaltungen über 100 Personen innerhalb geschlossener Räume und Veranstaltungen über 500 Personen außerhalb geschlossener Räume, sind aufgrund des Corona-Virus in Österreich ab nun untersagt.

BEZIRK BRAUNAU. Die Bezirkshauptmannschaft (BH) Braunau hat nun eine Verordnung bezüglich der Unterlassung dieser Veranstaltungen veröffentlicht. "Innerhalb des Bezirks Braunau wird die Durchführung von Veranstaltungen, welche ein Zusammenströmen größerer Menschenmengen mit sich bringen, bei denen mehr als 500 Personen außerhalb geschlossener Räume oder im Freien, oder mehr als 100 Personen innerhalb geschlossener Räume zusammenkommen untersagt", heißt es in dem Schreiben. Nach dem Epidemiegesetz 1950 wurde diese Verordnung erlassen. Das Veranstaltungsverbot gilt für alle Veranstaltungen, die in Betrieben, Unternehmen, Schulen, hier betrifft die Verordnung vor allem Schulausflüge, im hochschulischen Betrieb, Kindergärten, Pflegeheimen, zu religiösen Zwecken oder in touristischen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten abgehalten werden soll.

Ausnahmeregelung

Ausgenommen von dieser Regelung sind Zusammenkünfte von Politikern, der Exekutive, des Bundesheeres, der Rettungsorganisationen und der Feuerwehr, in Einrichtungen zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung, im Zusammenhang mit der Versorgung der Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie etwa der Lebensmittelhandel, sowie die reguläre Arbeitstätigkeit in Unternehmen und der öffentliche Personenverkehr. Außerdem der unmittelbar zum Betrieb gehörenden Einrichtungen und Anlagen.
"Die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind ermächtigt, erforderlichenfalls unter Anwendung von Zwangsmitteln Veranstaltungen zu schließen und Personen, welche an diesen teilzunehmen beabsichtigen, aus dem Veranstaltungsbereich wegzuweisen", heißt es in dem Schreiben des Bezirkshauptmannes Gerald Kronberger.

Geld- und Freiheitsstrafe

Bei Nichteinhaltung kann als Konsequenz eine Geldstraße in Höhe von 1.450 Euro, beziehungsweise eine Freiheitsstrafe von bis zu vier Wochen gezogen werden. Die Verordnung ist an der Amtstafel der BH Braunau, sowie an jenen der Gemeinden im Bezirk Braunau angeschlagen. Außerdem wird sie auf der Homepage der BH Braunau veröffentlicht.
Der Erlass tritt mit 11. März um acht Uhr früh in Kraft und bleibt bis 3. April, 12 Uhr, aufrecht.

Autor:

Katharina Bernbacher aus Braunau

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