Die Generation 50 plus

Bei Jobverlust und Arbeitssuche müssen sich ältere Menschen dem Wettbewerb mit jüngeren stellen.
  • Bei Jobverlust und Arbeitssuche müssen sich ältere Menschen dem Wettbewerb mit jüngeren stellen.
  • Foto: fizkes/panthermedia.net
  • hochgeladen von Tamara Zopf

Viele Firmen setzen auf langjähriges Know-how und die Erfahrungen von älteren Mitarbeitern.

BEZIRK (tazo). In der Werbung werden sie gerne "Best-Ager" genannt. Auf dem Arbeitsmarkt gelten sie oftmals als kaum mehr vermittelbar. Diese Menschen leiden oft besonders unter ihrer Arbeitslosigkeit, weil sie über Jahrzehnte gute Arbeit geleistet und Verantwortung getragen haben und plötzlich das Gefühl vermittelt bekommen, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Gerade das ist für die meisten besonders schmerzhaft. Dabei gibt es gute Gründe, dass man diesen Personen neue Chancen gibt. Viele Firmen schätzen mittlerweile die Generation 50 plus und setzen auf ihr langjähriges Know How. "Im günstigen Fall zeichnen sich diese Mitarbeiter durch Erfahrung, Fleiß, Ausgeglichenheit und Genauigkeit aus. Im Moment kommt auch hinzu, dass der allgemeine Arbeitsmarkt ohnehin sehr leergefegt ist. Aus diesem Grund ist es doppelt sinnvoll, dieser Generation eine Chance im Unternehmen zu geben", weiß Klaus Berer, Bezirksstellenleiter der WKO Braunau. Auch das AMS ist ein Fürsprecher dieser Generation. Und das nicht ohne Grund: Ältere Arbeitnehmer sind eine Bereicherung für ihre jüngeren Kollegen. Durch ihre langjährige Berufserfahrung sorgen sie für die notwendige Ruhe und Gelassenheit in kritischen Situationen. Dazu verfügen ältere Arbeitnehmer über stark ausgeprägte soziale und mentale Fähigkeiten. Dadurch übernehmen sie oft eine Leuchtturm-Funktion. Mit der Beschäftigungsinitiative 50 plus werden arbeitssuchende Personen über 50 Jahren unterstützt. Dazu gibt es viele interessante Informationen, welche den Erfolg auf eine neue Anstellung erhöhen. "Im Gegensatz zu früher, verbleiben Mitarbeiter heute, aufgrund geänderter Pensionsantrittsregelungen, länger im Arbeitsleben und damit auch im Betrieb."

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